Digishelf Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Volkswille. Tageszeitung der werktätigen Bevölkerung für die Bezirke Villingen, Donaueschingen, Engen, Überlingen, Konstanz, Stockach, Meßkirch und Pfullendorf, Jg. 1928 (9)

Bibliografische Daten

fullscreen: Volkswille. Tageszeitung der werktätigen Bevölkerung für die Bezirke Villingen, Donaueschingen, Engen, Überlingen, Konstanz, Stockach, Meßkirch und Pfullendorf, Jg. 1928 (9)

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Archive im Landkreis Konstanz
Titel:
Volkswille
Untertitel:
Tageszeitung der werktätigen Bevölkerung für die Bezirke Villingen, Donaueschingen, Engen, Überlingen, Konstanz, Stockach, Meßkirch und Pfullendorf
Publikationsort:
Singen

Physikalischer Standort:
Verbundzentrale des GBV (VZG), Göttingen
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=1049206-9
Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
Archive im Landkreis Konstanz
Titel:
Volkswille. Tageszeitung der werktätigen Bevölkerung für die Bezirke Villingen, Donaueschingen, Engen, Überlingen, Konstanz, Stockach, Meßkirch und Pfullendorf, Jg. 1928
Band, Heft, Nummer:
9
Publikationsort:
Singen
Veröffentlichungsjahr:
1928
Verlag:
Oberbadische Druckerei und Verlagsanstalt Singen a. H. GmbH
Größe der Vorlage:
30,5 x 44,4 cm

Physikalischer Standort:
Verbundzentrale des GBV (VZG), Göttingen
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=1049206-9_1928

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Band 1: Januar bis Mai

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Volkswille
  • Volkswille. Tageszeitung der werktätigen Bevölkerung für die Bezirke Villingen, Donaueschingen, Engen, Überlingen, Konstanz, Stockach, Meßkirch und Pfullendorf, Jg. 1928 (9)
  • Band 1: Januar bis Mai
  • Band 2: Juni bis Dezember

Volltext

S ie 
Montas, den 2. Januar 1928 
NAummer1 
Von Rudolf Breibschef— 
Pd. Das beste was sich dem Jahre 1927 nachsagen läßt, 
ist, d in ihm der europäische Friede keine Störung erfahren 
hat. An mehr als einer Stelle drohten Flammen auszubrechen 
aber inmer wieder gelang es, wenn nicht die Brandherd 
zu beseitigen, so doch die glimmenden Funken zu er— 
sticken. Das Bedürfnis der Menschheit nach Ruhe ist zu grof 
und die Erinnerungen an die Schrecken des Weltkrieges sind 
noch zu frisch. als daß die Möglichteiten friedlicher Löfung voi 
Srreilfragen außer Acht gelassen werden könnten; außerden 
hat der Völkerbund irotz all seiner Unvollkommenheiten er⸗ 
sprießliche Arbeit geleistet 
Eins der Gejahrenzentren war der Balkan. Hier sucht 
der italienische Imperlalismus Fuß zu fassen und verät da— 
durch in einen scharfen Gegensaß zu Jugoslavien. Er hat es 
verstanden, durch Verrräge mit Abanten dieses Land, das 
selbst ein Mitglied des Vöollerbundes ist, unter sein Prolek 
torat zu bringen und so die Reibungsflächen mit Südflavien 
zu vermehren. Im Frühjahr kam es dann zu einem diplo⸗ 
matischen Zwischenfall zwischen der albanischen und der jugo⸗ 
stavischen Regierung, der eben wegen der Rückendeckung, die 
der albanische Diktätor on Mussohini besaß, sehr bedenkliche 
Folgen hätte haben können, aber die Beruhigungs⸗ und Ver— 
mittlungsbemühungen der Großmächte haten den Erfolg 
daß die sogenannten korrekten Beziehungen 
zwischen Velgrad und Tirana wieder herge 
stellt wurden, und daß sich so eine Explosion verhüten ließ, 
deren Wirkungen ganz Europa in Mitleidenschaft gezogen 
hätte. Man mag bedauern, daß der Völterbunb —— 
es eigentlich seine statutenmäßige Pflich gewesen wäre, das 
heiße Eisen nicht angefaßt hatn aber mterbar hat er allein 
durch die Taljache seines Beste hens und durch den 
Zwang zu den rege! mäßig wiederkehrenden perfön lichen Aus⸗ 
Prachen der Staa:smänner seinen Anteil an der einstweiligen 
Behebung der Gesfahr. 
In einem andern Falle hat der Volkerbund direkt einge⸗ 
griffen. Das Verhaältnis zwischen Polen und Litauen hatte 
sich außerordentlich zugespitzt, und es sah t so aus, uls ol 
man unmittelbar vor einem bewaffneten usammenstoß stehe 
Auf dem Wege der Gewalt hat sich im Jahre 1920 Polen de—e 
Wilnagebietes bemächtigt, und seit der Zoß herrschte zwischen 
den beiden Staaren offiziell der Kriegsguftande Es gab und 
gibt bis heute keine diplomatischen Beziehungen, deinen legi— 
timen Handel, keinen Postverkehr. Starke Differenzen wegen 
der Behandlung der, beiderseitigen Minderheien erschwerten 
die Lage und die Aufdeckung von Fäden, die von den v0 
der Tyrannei des Kownoer Diktanors Woldemaras geflüch 
teten Litauern zu amtlichen polnischen Stellen hi nübersührten, 
ließ im Spätherbst die Befürchtung wach werden, daß Pil⸗ 
sudski einen Hamdstreich gegen den Rachbarn plane. Dder 
Völkerbundsrat' har im Dezemder eine Formel gefunden, die 
wenigstens eine vorübergehende Beruhigung schafft, wenn sie 
auch leider den eigentlichen Streitgegenstand nämlich das Wil⸗ 
nagebiet, unberührt läßt. Danach soll der formeile Friedens⸗ 
zustand allmählich wieder hergestellt werden, da Polen feier⸗ 
lich Eroberungsgelüste von sich gewiesen hat: An dieser Ent⸗ 
scheidung war auch Deutschland, desfen Interesse dahin geht, 
eine völlige Umklammerung Ostpreußens durch Polen zu ver⸗ 
hindern, lebhaft beteiligt, und die Zweite Internationale hat 
durch die Einberufung einer „Ostkonferenz“ ebenfalls kriegs⸗ 
verhütend eingegriffen und sich dabei das Verdienst erworben, 
die über die Kompetenzen des Völkerbundes 
Fesistellung zu machen, daß eine der wesentlichsten Voraus⸗ 
setzungen der Sicherung des Friedens in diesen Gebieten die 
Wiederherstellung der Demokrate in Litauen wie in Polen 
sein wird 
Noch weit dusterere Wolken zogen am 3 Horitzomt 
infolge des — Gegensatzes her— 
auf. In London war man im höchsten Maße beunruhigt durch 
die Anterstützung, die die Sowsets der nauofalen und frem⸗ 
denfeindlichen südchinesischen Revolution angedeihen ließen. 
Hinzu kam die nicht ganz unberechtigte, aber von den at 
trionären Konservatiwen ins maßlose übertriebene Furcht vor 
der bolschewistischen Propaganda in England selbst. Nach ei— 
nem ergebnislosen Notenwechsel wurde m Mai das Gebãude 
der russischen Sandelsvertretung in London polizeilich gestürmt 
und obwohl die Haussuchung offenbar keine besonders kom— 
priwittierenden Dokumente zutage förderte, folgte der Abbruch 
der diplomatischen Beziehungen Die Sorge erhn 
daben nicht bleiben werde, zumal die Russen mit alarmierenden 
Demonstrationen und mit Terrorakten gegen die „Konterrevo 
lutionäre“, die nach ihrer Versicherung im Solve Englands 
standen, antworteten. Rach der von Moskau ausgegebenen und 
von den Kommunisten aller Länder wiederholren Parole war 
das Kabinett Baldwin darauf aus, eine europäische Koalition 
gegen Rußland zu schaffen, und der Völkerbund sollte nichts 
anderes sein als das Mitlel zur Verwirklichung dieses Pro⸗ 
jektes. Mögen ähnliche Absichten viesleicht auf' dem rech!en 
Flügel der englischen Konservativen bestanden haben, die Re— 
gierung und vor allem der Außenminister Chamberlaun teilten 
sie 33 In Genf wurde die Frage von den Vertretern der 
verschiedenen Kabinetue mehrfach eingehend besprochen, und es 
war ohne weiteres klar, daß selbst wenn England weitere 
Schritte auf dem betretenen Wege hätte machen wollen, die 
andern Mächte ihm nicht zur Verfügung ständen. Namentlich 
derde ließ tainen 3 über ie Aeunn jedet — — 
eteiligung an antirussischen Maßregelin, und iese Haltung — 
wird von der russischen Regierung auch nach Gebühr geschätzt 34 — —R 3382 3 
obwohl sie ihre Trabanten nach wie vor das Gegenteil behaup⸗ Rationel * — ꝛ Nobe 
den läßt. In Moskou weiß man sehr wohd, was man dn vber Als der Heimatgeneral im verflossenen K— 
deu: schen Freundschaft hat, und es wäre nur zu wünschen, daß heinung trat, um verborgene Kraft und 
die immer wiederkehrenden Versuche unterblieben, sie auf eine vocker zu machen, um dieselben der Front 
härtere Probe zu stellen, als sie um umerer eigenen Inierene un der Zeit gewesen, das banktotne K, 
willen ertragen kann. eg —* ist * Stelle des 
Fur insofern fand das englische Beispiel eine gewiße Nach- Zenera *er Reichs partommissar get— 
ahmung, als Frankreich die Sowjets zut Abbernsung a Diungen über eine sallopene 
Pariser Botschafters, der sich durch die Unterzeichnung eines —Uen. eeen und damit Sr 
repolutionären Aufrifs in die innekten Angetegenheen Frant vie 3 rne ausschaut, 
Zeichs eingemischo hatie, erzwang. Aber es ist vegeichnend daß ve. t n chulbeispiel. Die 
Rußland, diesen ihm angetanen Tort min verhaltna nenge een Baden. Württ 
viel Gleichmut erttug und das hing nicht nur mit der Ju ich it Plen — sstreit in den 
gehörigleit Rakowstis zu der seht abgeugteilien Oppostliͤe, än — as —— 
Aruppe zusa mmen, sondern zweifellos weil mehr noch ut der Inte r e Ie unde 
Erkenninis der Unmöglichtett ei nes ensschiedeneren Auftreten i FJ rei Ländern iese 
Man ist von der durch wirtschaftliche Rucsichten gebtenen u I dem ighergen pc 
Amganglichteit erträglicher Beziehungen zu den dapuelifusen — mußzten für Erwerbslose 
Westmaͤchten überzeugt, und wenn ?s dafür noch eines Be— — die für eine dreimal aus 
weises bedurft hätte, so war es der Eifer, mit dem sich Lit— ei duereeen Nach der he 
winyom in Genf um eine personliche Unterredung an deann ün ri der Erwper 
selben Chamberlain bemühte, der den russischen Ar— ünfun zwanzig FJormularen 
beitern als die Vertörperung aller Labitatistschen Riedertracht ie zu komm 
vorgefhrt zu werden pilegt. Daß auch das vollstͤndige Figeto R Erwerbslosigkeit diesen 
der bohhchewistischen Ägitation r Sudchina den Wae der elingt es aiso nem Erwi 
fussischen Macht haber nach einer Berständ gung t dahe ee btommen und kritt dar nach 
erhöht har, versteht sfich am Rande. en ic Fuln 4 d. 
Auch in der Einstellung der Sowjets zum Völkerbund macht, en zweifein! Trotzem 
ich ein allmählichet Wandel bemerkbar. Zwar beeichnen tiag Din Fotne 
nese Organisation nach wie vor als den. Hort aller Reaktion. dem internationalen Fortschritt geneigtere Regierungen d 
Pper sie haben es doch für angebracht gehaälten, sowohl an der orbringen werden — nicht zuletzt auch in England— 
Birrschaftskonfereng im Mai, wie an der Sitzung der Ab— Von diesen Wahlen wird in hohem Maße auch die außze 
üstungskommission im, November teilzunehmen. Sie haben o»olitische Zukunft Deutschlands abhaͤngen Die Nilitärkom 
reilich bei beiden Gelegenheiten sich in der Haupisache auf bmnmisston ist amn Januar zurückgegogen worden. Die B 
Zemonstration und das, was sie Entlarvung wensten, beschräntt atzungstruppen wurden im Laufe des Jahres um rund ode 
aber es ist doch eine unverkennbare Annäherung, die sich von Dann verringert. Aber nach wie vor stehen im Rheinla 
unserem Standpunkt aus nur begrüßen lJäßt. Ratürlich würde die fremden Truppen. In erster Linie ist es französische J 
ein durch die positive Mitwirkung Ruhlands der Völter- ransigenz, die die Räumung der besetzten Gebiete verhinde 
dund Ioch nicht dem sozialistischen Ireak naher gebrach wer, abeni dürfen nicht vergessen, daß die Zugehsrigteit d 
den Aber immerhin würde sie die Veseitigung eines der heute deutschnatibnalen zum deutschen Kabinetr den widerstrebe 
mmer noch bestehenden Gefahrenfaktoren bedeuten. en Elementen in Frankreich zum mindeften einen bequeme 
Die allgemeine Täligkeit des Völkerbundes im abgelaufe⸗ Vorwand bietet. Solange diese Partei einen maßgebende 
nen Jahr kann hier nur ganz kurz berührt werden. Nach der Einfluß auf die Regierung ausübt, ist an Räumung nicht 
iegativen Seste hin ist fostzustellen, daß er in der Frage der zenken und wird, üm, das nebenbei zu erwähnen, auch d 
allgemeinen Rüstungseinschraͤnkung kaum einen Schritt weiter] Rerson der Dawesabkommen ein kaum sosbares Proble 
zekommen ist. Nachdem die, Arbeiten der Abrüstung-kommissson! bleiben. Zum Glück sind durch den Aöschluß des deurschefra 
o gut wie ergebnislos geblieben waren, hat ihr die Völker⸗ Zsechen Handelsvertrags einige von den Hindernissen. die d 
bundversammlüng im Seplember einen nenen Antrieb zu geben Verftaudigung ve beiden Länder im Wegẽ lagen, ausgeräun 
esucht und ihr außerdem einen anderen Ausschuß beigesellt, worden. Zum Glück sind auch die wirtschafispolitischen Ve 
er das Problem der internationalen Sicherheil brüfen soll handkungen, mit Polen, nachdem sie im Februar von deunc 
Das kann eine Verschleppung bedeuten, braucht es aber nigt, Seite recht leichrfertig abgebrochen waren, neuerdings mit gü 
venn die Völter selbst sihh mehr als bisher der Angelegenheit tiger Aussicht wieder aufsgenommen worden. Werden sie 
emüchtigen und einen eutsprechenden Druück auf ihre Regies zutem Ende geführt, so kann damit auch eine Basis für d 
angen ausüben. Unter allen UÜmständen bleidtenalürlich die v. dringend eforberliche polttische Entspannung zwischen de 
Verbesserung des Kriegsverhütunggrechts durch eine Verstäng eiden Staaten geschaffen werden. Aber es ist und bleibt vo 
kung des Zwangs zu friedlichen Löfungen die wichtgste Auf r größten Wichtigkeit für die zukünftige Gestaliung de 
Jabe. Auf diesem Gebiete ist man 1827, wenn von ainigen Oing? in Europa, für das Wirken des Völlerhundes und nis 
illgemeinen Deklarationen abgesehen wird, nicht weiter ge⸗ zuleßzt für die Stellung Deutschlands in der Welt, wie sich i 
kommen, und nun warket man darauf, daß die bevorstehenden, Jahre 1928 die Wähler bei uns und in Frankreich, in Belgie 
Wahlen in den verschiedenen europäischen Ländern andere und uůn vielleicht auch in England entscheiden werben. 
Was für die dentscehe 
Mirtsrhoft traghbar ist! 
pd. Im Sommer 1826 spielte in Erla ngen jener große nerhalb des 
Frozeß gegen Direktoren eines Konzerns, der der Oeffentlich men ausbe⸗ 
eit einen lehrreichen Einblick in die strupellose HYünenmoral war. 
noderner Industriekapitäne gab. Wegen aktien rechtlicher Un⸗ Gegenübe. ampyr im Inag⸗Konzern waren di 
reue waren damals der Gefñieraldirettor der Inag (Konzern Ddirektoren die KBuisenknaben. Denn sie bezogen nu 
lektroemedizinischer Firmen) Dr. h.nc. Zitzmanu und der Jahresgehälter m iemen und Spesen von 70 000 86 50 
ührende bayerische Tabakindustrielle Freiherr von Michel⸗ 600 und 100 000 mark. Als der Konzern mit Siemen“ 
Ranlino angeklagt und ersterer zu d Moͤng en Gefuͤngnis und' uand Halste verschmolzen wurde, zahlte man einem erft 24 
200 000 Mark Geldstrafe verurteili, der Baron aber freige- Jahre im Konzern i gen Oberregierungsrat nicht wenige 
ptochen. Im November und Dezember wurde nun die Be- ils 450 000 6a bfindung, Ehrendoktor Zitßzmann ve! 
eufungsverhandlung durchgeführt min dem Erfolg, daß die kam sogar 500 000 Goldmart. Diese enrormen Summen wur: 
Strafe für Zitzmaun auf 8 Wochen Gefängnis und 80 0600 M ben von Sachverständigen im Prozeß als durchaus norma 
rmäßigt wurde. In 27 Verhandlungstagen wurde der ganze a sogar als niedrig bezeichnet. Der Baron Michel⸗Rauline 
Fall wieder aufgerollt und neues Material zuage gefördert in Wsacher Aufsichtsrat, ertlärte hierzu, er kenne Leiter vo 
Dabei wurde festgestellt, daß der seinerzeit hochgngesehene Aonzernen, die schon im Frieden ein Jahreseinkommen vo 
khrendot: or Zitzmann von seinem Konzern einen Jahresgehalt z0n 000 Mart bzogen haben und der im 
»on 400 000 Goldmart bezog, außerdem iäglich 33 Goldmark zewesene völlische Rechtsanwalt Gademann s(derselbe Rechis 
Feisespesen, sich ferner in Der Jahren 10921 bis 19240 rund dnsulent der Einwohnerwehr, der im Sommer 1ße n Sache⸗ 
O0 000 Goldmark Zuwendungen geben ließ gleichheitig 250 dod des Zusmarshausener Fememords die beiden Staatsanwõ, 
S„chweizer Franben in einem Dispositionsfonds, über den er von Augsburg ins Justizministerium nach München holte) 
rei verfügen konnle. Die in diesem Fonds einbezogenen Reise- als Verleidiger in diesem Vampyrprozeß Direktorenge 
pesen nach der Schweiz perrechnete er aber nochmals in Höhe von 400 000 Mark in der Industrie für durchaus nicht 
don 110 000 Schweizer Franken, ferner schädigle er seine Ge— gewohnliches. Die gleiche Auffassung wurde von 
ellschaft durch sehr hohe Bar entnahmen, die bis Rovember von sachverständigen Koönzerndirektoren der not 
1923 den Betrag von 180 000 Goldmark erreichten. Als MNensdnscrie bestaͤtigt. 
ter in der Durchführung von sogenannten Traneaktinnen 
die Wirhschaftsverbände 
6389684 
gegen den Reichstag 
Ein Kampf um die Macht 
Gleich dem Hansabund hat nunmehr auch der Reichs 
»erband des Deutschen Groß- und Ueberseechandels zur 
rrage des Reichspostfinanzgesetzes Stellung genommen. 
der Deutsche Großhandel hält an seinem grundsätzlichen 
Standpunkt dahingehend fest, daß große Anternehmun⸗ 
jen des Reiches nach wirtschaftlichen Gefichtspunkten ver— 
paltet und möglichst frei von parlamentarischen Ein— 
lüssen gehalten werden sollen. Eine Aenderung des 
Reichspostfinanzgesetzes sei nicht erforderlich, dagegen 
müsse eine stärkere Einflußnahme der Wirtschaftskreise 
auf die Arbeiten des Verwallungsrates der Deutschen 
Reichspost sichergestellt werden. Es sei daher anzustreben, 
daß eine Aenderung der Ausführungsbestimmungen 5 
Hesetzes dahin — daß die Benennung der M 
ichaflsvertreter durch die Spitzenorganisationen v 
nommen wird. Ferner sollen die Reichstagsfraki 
rufgefordert werden, die ihnen zur Verfügung ster 
Plätze im Verwaltungsrat nicht nur mit Person 
der Reichspost angehören, zu besetzen, sondern 
auch Vertreter der Wirtschaft bei der Entsen. 
zu berücksichtigen 
joffen, daß die zukünftigen Arbeitsämt 
chluß großer Papierlieferungsperträgen 
zahn die entsprechende Anzahl War 
ur Verfügung stellt. 
Armer Erwerbsloser, bishe 
wenigstens so viel erhalten. 
graben lassen konntest, her 
den Ertrinkungstod in 
Pfennig Erwerbslosg⸗ 
Wenn die kommer⸗ 
nach diesen ratie 
dann b'hüt er 
Länder.
	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zum Werk und aktuellem Bild.

Zeitschriftenband

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Volltext PDF (komprimiert) PDF (Originalgröße) DFG-Viewer OPAC
TOC

Kapitel

PDF (komprimiert) PDF (Originalgröße) RIS

Bild

PDF ALTO TEI Volltext
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Zeitschriftenband

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Kapitel

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

Um dieses Bild zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

Volkswille. Tageszeitung Der Werktätigen Bevölkerung Für Die Bezirke Villingen, Donaueschingen, Engen, Überlingen, Konstanz, Stockach, Meßkirch Und Pfullendorf, Jg. 1928. Oberbadische Druckerei und Verlagsanstalt Singen a. H. GmbH, 1928.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viele Buchstaben hat "Goobi"?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.