Digishelf Logo Full screen
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Bote aus dem Bieletal (1968)

Bibliographic data

fullscreen: Bote aus dem Bieletal (1968)

Structure type:
Periodical
Collection:
Oberschlesische Heimatblätter ab 1949
Title:
Bote aus dem Bieletal
Subtitle:
Ziegenhalser Stadtblatt in d. Fremde
Place of publication:
Gaggenau
Year of publication:
1954
Publisher:
Torzewski

Physical location:
Bibliothek der Stiftung Haus Oberschlesien, Ratingen
Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=012125091
Structure type:
Periodical volume
Collection:
Oberschlesische Heimatblätter ab 1949
Title:
Bote aus dem Bieletal
Subtitle:
Ziegenhalser Stadtblatt in d. Fremde
Volume,Issue,Number:
1968
Place of publication:
Gaggenau
Year of publication:
1954
Publisher:
Torzewski

Physical location:
Bibliothek der Stiftung Haus Oberschlesien, Ratingen
Shelfmark:
M 101
Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=012125091_1968

Periodical issue

Structure type:
Periodical issue
Title:
Januar 1968
Volume,Issue,Number:
1

Contents

Table of contents

  • Bote aus dem Bieletal
  • Bote aus dem Bieletal (1968)
  • Januar 1968 (1)
  • Februar 1968 (2)
  • März 1968 (3)
  • April 1968 (4)
  • Mai 1968 (5)
  • Juni 1968 (6)
  • Juli 1968 (7)
  • August 1968 (8)
  • September 1968 (9)
  • Oktober 1968 (10)
  • November 1968 (11)
  • Dezember 1968 (12)

Full text

2 F1854 E 
Bote aus dem Bieletal 
(Siegenhalfer Stabtbfatt in der $remde) 
af 
Fa 
Pe 
A NE I 
Seterfti EN Ad 
SA yet va AM 
E ‚M 5 si U = 
Eu 
Ag} Any 
u. 090 a 
8 Dt 
A 
A 
L_&. 
m 
a 
ln 
Ps 
(B 
Folge 1/Januar 1968 
Ausblick auf das Jahr 1968 
Von Dr. Erich Janke 
Wer sich anläßlich eines Jahres- 
wechsels bemüht, einen Blick in das Dun- 
kel der Zukunft zu tun, wird jene Ereig- 
nisse und Tatsachen heranziehen müssen, 
die Richtpunkte sein könnten für den 
weiteren Gang der Dinge. Dabei wird 
erwartet, daß sich wenigstens einige 
Ansätze erkennen lassen, welche einen 
gewissen Optimismus bei der Vorausbe- 
trachtung wahrscheinlicher Entwicklun: 
gen rechtfertigen könnten, wie denn kein 
anderer als der britische Kriegspremier 
Winston Churchilt einmal gesagt hat, daß 
niemand den Lebenskampf bestehen 
xönne, der nicht günstige Vorzeichen er- 
blicke. Gilt das schon für jeden einzel. 
nen, so auch für die Politik, die das 
Schicksal des Gemeinwesens bestimmt. 
Und doch muß an dieser Jahreswende 
— zu Beginn des Neuen Jahres — ge- 
sagt werden, daß bei einer realistischen 
Umschau sich auf internationalem Felde 
keineswegs eine Lichterkette erblicken 
läßt, welche den Weg in die Monate und 
Jahreszeiten weisen könnte, die vor uns 
liegen. Es wäre nicht zu verantworten, 
wenn hier Wunschdenken die Feder füh- 
ren würde. Das, was an der Schwelle 
des Neuen Jahres gesagt werden kann, 
ist, daß Beharrlichkeit und Zuversicht 
trotz allem vonnöten sind, indem immer- 
dar die Möglichkeit gegeben ist — und 
nicht durch vorzeitige Resignation und 
Verzicht verschenkt werden darf —, daß 
sich schließlich alles doch noch zum Bes- 
seren wendet. 
Gemeint ist bei alledem die Deutsch- 
iandfrage, und das heißt — da deren 
Weiterentwicklung hauptsächlich, wenn 
nicht fast gänzlich von der Sowjetmacht 
abhängt — vornehmlich das sowjetisch- 
deutsche Verhältnis. Die letzte Sowijet- 
note, überhaupt die gesamte sowjetische 
Deutschlandpolitik im vergangenen Jah- 
re, zeigt eine Verhärtung, ja eine Unver- 
söhnlichkeit, wie sie in dieser Weise noch 
niemals in der Zeit nach der Gründung 
der Bundesrepublik Deutschland in Er- 
scheinung getreten ist. Man mag sagen, 
was man will: Es ist nur eine Tatsachen- 
Feststellung, daß alle Bemühungen um 
eine Entspannung in Europa, angefangen 
mit der Herstellung diplomatischer Be- 
ziehungen zwischen Bonn und Bukarest 
kurz nach Jahresbeginn 1967, in einer — 
und zwar in der wichtigsten — Richtung 
keinen sichtbaren Erfolg gezeitigt haben. 
Das mag viele Gründe haben, vor allem 
auch den, daß die Position des Westens 
Jegenüber der UdSSR sich in den letzten 
zwölf Monaten keineswegs verbessert 
ıat — und davon wurde unvermeidli- 
:herweise auch die Stellung der Bundes- 
'epublik in Mitleidenschaft gezogen: 
Nicht nur absolut, sondern auch im Ver- 
1ältnis zur Sowjetmacht. Daß die USA 
zunehmend in Südostasien gebunden 
werden, daß Frankreich seine eigenen 
Nege geht, daß sich innerhalb der west- 
ichen Allianz Divergenzen ergeben ha: 
1aben, mußte zwangsläufig nachteilige 
Auswirkungen auch auf die politische Si- 
uation in Europa zeitigen, in der sich das 
‚Spiel um Deutschland” vollzieht. 
Sicherlich kann mit einiger Genugtu- 
ung darauf hingewiesen werden, daß es 
.n den letzten Jahren gelungen ist, die 
Kontakte zu einigen kommunistisch re- 
Jierten Ländern zu verbessern: Nicht nur 
zu Rumänien, sondern auch zur Tsche- 
:hoslowakei, wie es auch den Anschein 
ıat, daß die diplomatischen Beziehun- 
Jen zu Jogoslawien in absehbarer Zeit 
viederaufgenammen werden. Hier aber 
;tellt sich die Frage, ob nicht eben alles 
las, was als Aktivposten eingetragen 
worden ist, in Wirklichkeit bei der Bilanz 
zu Buche schlägt. Der Kreml hat jeden- 
‘alls in dieser ganzen Zeit gemeinsam 
nsbesondere mit Ost-Berlin und War- 
;chau eine bedenkliche Aktivität ent. 
wickelt, die unverhüllt darauf gerichtet 
war, die Bundesrepublik in aller Welt zu 
liskreditieren und politisch zu isolieren. 
Jnd jeden Tag neu stellt sich die Frage, 
was die Sowjetführung wohl weiterhin 
n dieser Richtung unternehmen mag. 
)aß in der letzten Note Moskaus sogar 
ıandfeste Drohungen mit „Maßnahmen“ 
anthalten waren, die vom Sowjetblock 
Jegenüber der Bundesrepublik gegebe: 
‚enfalls ergriffen würden, 1äßt ‘nichts 
5utes erwarten. Welche Problematik 
ıer gegeben ist, wird wohl daran deut. 
ich, daß die viel gepriesene „neue 
°reundschaft” zwischen Paris und Mos- 
<au von jenem Tage an abkühlte, an dem 
Staatspräsident de Gaulle während sei- 
16s Aufenthalts in der Volksrepublik 
>olen Warschau aufforderte, es möge 
jich gegenüber der Sowjetunion verselb- 
ständigen und mehr als bisher auf Frank- 
‚eich bauen. 
Trotzdem wäre es verfehlt, ausschließ- 
ich die Vorstellung zu hegen, daß sich 
n der sowjetischen Politik ‚gegenüber 
Deutschland niemals mehr etwas ändern 
werde, daß Moskau auf ewige Zeiten 
Fa 
> 
ga ja 
*.. Rn ' EB 5 
A BA 
Sn Cd 
# HE 
x * AN F ' 
eg GN 4 A 
ul FD Er 
iD 
A Ya 
u 
% 
Jahrgang 15 
Neujahr 
Das Jahr kommt wie der Schatten leis 
Jenau zur Mitternacht, 
tritt aus der Ewigkeiten Kreis 
hervor ohn’ Prunk und Pracht. 
Begrüßt am Weg das sterbend Jahr, 
drückt ihm die Augen zu, 
was gestern hehr und mächtig war, 
versinkt in Grabesruh. 
Der Mensch schaut hoffnungsfroh den 
ag, > 
des Jahres erste Stund, 
vergißt vergang’ne Pein und Plag, 
von Glück nur spricht der Mund. 
Doch nimmermehr ergründen wir 
der Zukunft dunklen Weg; 
Orakel bleibt er mir und dir — 
schmal ist des Glückes Steg. 
Beschreite ihn getrost mit Gott; 
er lenkt den zagen Sinn 
und führt dich durch der Stürme Not 
zum sichern Ufer hin. . 
Johannes Martini 
Cr Sn 77 ER 
auf der Teilung unseres Landes beharren 
>der nur das einzige Ziel kennen werde, 
den Kommunismus bis zum Rhein — und 
‚on da über ganz Europa — auszudeh- 
1en. In’ der Politik kann jeder Tag eınen 
Neubeginn bringen: Machtpolitische Ver- 
;chiebungen — wie sie sich etwa durch 
jas Aufsteigen Chinas zur Atommacht 
ankündigen —, ein entscheidender Durch- 
aruch auf technologischem Gebiete mit 
Auswirkungen auf das Gleichgewicht der 
Mächte, innenpolitische Vorgänge in der 
jowjetunion wie nach dem Tode Stalins 
ınd dem Sturze Chruschtschows können 
‚eränderte Konstellationen herbeiführen, 
die völlig neue Aspekte eröffnen. 
Daß sie genutzt werden können, hat 
allerdings zwei Voraussetzungen: Zu- 
1ächst, daß stets und unbeirrbar bekun-. 
det wird, in welchem Ausmaße das Stre- 
en nach einer Verbesserung des 
Jeutsch-sowjetischen Verhältnisses — 
vei aller gebotenen Ablehnung unan- 
nehmbarer .Zumutungen — die gesamte 
deutsche Ostpolitik bestimmt. Zum an- 
deren, daß die Bundesrepublik Deutsch- 
‚and und das durch sie vertretene deut- 
;che Volk gewillt ist, seine Rechte be- 
1arrlich zu vertreten in dem unab- 
ässigen Bemühen, nicht nur den Frieden 
zu wahren und zu sichern, sondern auch
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Periodical volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer
TOC

Periodical issue

PDF RIS

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Periodical volume

To quote this record the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Periodical issue

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

To quote this image the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Bote Aus Dem Bieletal. Torzewski, 1954.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.