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Bote aus dem Bieletal (1966)

Bibliografische Daten

fullscreen: Bote aus dem Bieletal (1966)

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Oberschlesische Heimatblätter ab 1949
Titel:
Bote aus dem Bieletal
Untertitel:
Ziegenhalser Stadtblatt in d. Fremde
Publikationsort:
Gaggenau
Veröffentlichungsjahr:
1954
Verlag:
Torzewski

Physikalischer Standort:
Bibliothek der Stiftung Haus Oberschlesien, Ratingen
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=012125091
Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
Oberschlesische Heimatblätter ab 1949
Titel:
Bote aus dem Bieletal
Untertitel:
Ziegenhalser Stadtblatt in d. Fremde
Band, Heft, Nummer:
1966
Publikationsort:
Gaggenau
Veröffentlichungsjahr:
1954
Verlag:
Torzewski

Physikalischer Standort:
Bibliothek der Stiftung Haus Oberschlesien, Ratingen
Signatur:
M 101
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=012125091_1966

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Juni 1966
Band, Heft, Nummer:
6

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Bote aus dem Bieletal
  • Bote aus dem Bieletal (1966)
  • Januar 1966 (1)
  • Februar 1966 (2)
  • März 1966 (3)
  • April 1966 (4)
  • Mai 1966 (5)
  • Juni 1966 (6)
  • Juli 1966 (7)
  • August 1966 (8)
  • September 1966 (9)
  • Oktober 1966 (10)
  • November 1966 (11)
  • Dezember 1966 (12)

Volltext

Bote aus dem Bieletal 
(Siegenhalfer Stadtblatt in der $temde) 
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Folge 6/Juni 1966 
Auf nach Goslar! 
„Nun ist es bald soweit. Nur noch we- 
nige Tage trennen uns, bis sich unsere 
Landsleute in der alten Kaiserstadt Gos- 
lar ein Stell-Dich-ein geben werden. 10 
Jahre sind es her, als wir uns das erste 
Mal hier trafen. 1400 Heimatfreunde wa- 
‚en es damals, es war überwältigend, 
denn mit 14% Teilnehmern aus einer 
Stadt standen wir bei‘ Städtetreffen mit 
an der Spitze von ganz Deutschland. 
Viele kamen bisher immer — und sie 
werden auch dieses Mal wieder dabei 
sein (ich denke da an den weiten Weg 
der Geschwister Oetiker aus der 
Schweiz), viele können nicht mehr kom- 
men, denn ihre Lebensuhr ist inzwischen 
abgelaufen, und verstreut in allen Tei- 
ien Deutschlands, tuen sie ihren letzten 
Schlaf, 
Lieber Landsmann, nutze deshalb die 
Selegenheit, solange sie dir noch ge- 
geben ist, an einem Heimattreffen teil- 
zunehmen. Wer weiß heute schon, wann, 
wo und ob man sich überhaupt noch 
ainmal im großen Rahmen treffen kann. 
Vieles hängt davon ab, wie weit das 
interesse noch vorhanden ist — und das 
allein bestimmen nur die Landsleute, 
auch du, lieber Heimatfreund und alle 
deine Bekannten und Verwandten. Wir 
‚ahren doch alle heute mai dahin, mal 
dorthin, warum sollte uns der Weg des- 
halb nicht einmal für 48 Stunden in den 
Harz nach Goslar führen! Dahin, wo 
sich die engsten Freunde bei ein paar 
fröhlichen Stunden Freud und Leid teilen 
wollen. 
Wir Ziegenhalser in Goslar haben 
trotz hoher Unkosten alles getan, da- 
nit alt una jung auf seine Rechnung 
<ommt. Die wichtigsten Ereignisse möch- 
te ich deshalb noch einmal aus unserem 
>rogramm herausgreifen: Sonnabends 
abends im „Neuen Schützenhaus” ge- 
mütliches Beisammensein mit Tanz, wo 
dJesonders auch der jüngeren Genera- 
tion Rechnung getragen werden soll. 
Sonntag, 8.30 Uhr kath. Gottesdienst in 
der Jakobikirche. Zur selben Zeit predigt 
unser Landsmann Pastor Hosemann in 
der Neuwerkskirche zur evgl. Gemeinde. 
Gegen 10 Uhr findet die Feierstunde im 
Odeon-Theater am Bahnhof statt, wo 
u. a. Professor Freiherr von Richthofen 
aus Garmisch-Patenkirchen zu uns spre- 
chen wird. Hier möchte ich doch be- 
sönders hinweisen, daß doch alle Teil- 
nehmer sich zu dieser Feier einfinden. 
Das Odeon-Theater bietet absolute Ruhe 
Jazu. Danach führt der Weg ins „Neue 
;chützenhaus” am Osterfeld am Brieger 
"urm (Breites Tor) vorbei, wo wir für un- 
ere Toten einen Kranz niederlegen. Zur 
ıschzeit wird die Stadt Goslar im 
Neuen Schützenhaus” für uns- ein Platz- 
conzert spielen lassen.* Nachmittags ist 
iann allgemeine Aussprache mit musi- 
<alischen Einlagen. Montag früh Requiem 
Üür unsere Verstorbenen. Dann erfolgt 
die Harzrundfahrt entlang der Zonen- 
Jrenze, wo sich der Grenzschutz zu Er- 
äuterungen zur Verfügung stellt. Anmel- 
dungen dafür können noch erfolgen. 
Abends gegen 20 Uhr findet der Aus- 
<lang im Hotel „Ritter Ramm” statt. 
Lieber Heimatfreund, können wir für 
den Aufenthalt in Goslar noch mehr 
un! Ich glaube, daß wir alles getan ha- 
en, damit sich dann für alle die Reise 
ıach Goslar gelohnt hat. Es liegt jetzt 
n deiner Hand, dich und alle, die du 
lazu ermuntern kannst, beim Verkehrs- 
ımt in Goslar anzumelden. Die ge- 
vünschten Quartiere stehen bereit. Den 
‚pendern, die uns etwas von den Sorgen 
ıbgenommen haben, möchten wir hier- 
Jurch schon unseren allerherzlichsten 
Dank aussprechen. Nun, gute Fahrt zur 
alten Kaiserstadt Gostiar und ein Wie- 
dersehen am 25. — 27. Juni. 
“ Der Gastwirt wird ein allgemeines 
7leischgericht zum Preise von 3,- DM 
verabreichen. 
Frit+z Heider 
Wie groß die Sehnsucht nach einem 
Niedersehen mit Bekannten und Ver- 
wandten ist, ergeht aus den zahlreichen 
Anmeldungen aus allen Teilen der Bun- 
lesrepublik, auch aus der Zone und der 
;chweiz, die beim Fremdenverkehrsamt 
n Goslar eingegangen sind. 
Die Quartierkarten werden in Kürze 
den angemeldeten Landsleuten zugehen. 
Neitere Zimmerbestellungen nimmt das 
°remdenverkehrsamt noch entgegen. 
Sollten noch Teilnehmer ohne Quartier 
ı1ach Goslar kommen, empfiehlt es sich, 
»>ald den Zimmernachweis des Fremden- 
‚erkehrsamtes im Rathaus aufzusuchen. 
3esondere Wünsche können dann aller- 
dings nicht mehr berücksichtigt werden. 
Um eine störungsfreie Durchführung 
der Heimatgedenkstunde zu gewährlei- 
sten, findet diese im geschlossenen Saal 
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Jahrgang 13 
Zum Heimattreffen in Goslar 
Melodie: 
Strömt herbei ihr Völkerscharen 
Strömt herbei ihr Heimattreuen 
zu dem heutigen Heimattag, 
WO sich treffen und sich freuen 
soll, wer immer kommen mag. 
3ringt viel Schönes an Erinnern 
an die liebe Heimat mit. 
Wenns auch wehe tut im Innern, 
alle meistern ihr Geschick. 
Yiele werden sich kaum noch kennen, 
denn sie waren damals Kind i 
als man mußt daheim sich trennen. 
seit dem sie erwachsen sind. 
Viele sind schon längst gestorben 
in der Zeiten wirrem Lauf, 
haben Frieden sich erworben 
ınd wir warten noch darauf. 
Aber die, die wir noch leben, 
aßt uns treu zusammenstehn. 
Treue heißt unser Bestreben, 
°reundschaft unser Wiedersehn. 
Möge sie noch fortbestehen 
jber Tag und Jahr hinaus. 
mmer wolln im Geist wir sehen, 
die Heimat, unser Vaterhaus! 
des Odeon-Theaters ‚statt. Um recht 
zahlreiche Beteiligung wird gebeten, da 
wir auch nach außen hin zein-n wallen, 
daß wir die Heimat nicht vergesser und 
aufgeben werden. 
Wir freuen uns, daß der Haupt- 
vorstand der Landsmannschaft Schle- 
szien den allbekannten Redner, Prof. Dr. 
3olko Freiherr von Richthofen entsendet. 
Nach der Heimatstunde werden wir in 
;tillem Gedenken an unsere lieben Ver- 
itorbenen im Brieger Turm einen Kranz 
ıederlegen. Der Brieger Turm ist den 
Janzen Tag über geöffnet, so daß je- 
dem die Gelegenheit geboten ist, auch 
außerhalb der Gedenkstunde daerthin zu 
Jehen. 
Unserer Jugend soll die Gelegenheit 
Jeboten werden, sich am Nachmittag 
näher kenhen zu lernen. Dafür sind auch 
Tanzeinlagen vorgesehen. Um den ge- 
meldeten Besuchern aus der Zone und 
den minderbemittelten Teilnehmern eine 
Zeihilfe zur Übernachtung zu geben, bit- 
*en wir um eine Spende auf das Sonder- 
konto der Heimatgruppe Ziegenhals bei 
der Stadtsparkasse Goslar, Konto Josef 
Zieber, Nr. 5827. 
Zur Deckung der großen Unkosten 
Sitten wir, die Festschleife zum Preis’ 
von 2.— DM zu erwerben. 
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