Digishelf Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Bote aus dem Bieletal (1966)

Bibliografische Daten

fullscreen: Bote aus dem Bieletal (1966)

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Oberschlesische Heimatblätter ab 1949
Titel:
Bote aus dem Bieletal
Untertitel:
Ziegenhalser Stadtblatt in d. Fremde
Publikationsort:
Gaggenau
Veröffentlichungsjahr:
1954
Verlag:
Torzewski

Physikalischer Standort:
Bibliothek der Stiftung Haus Oberschlesien, Ratingen
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=012125091
Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
Oberschlesische Heimatblätter ab 1949
Titel:
Bote aus dem Bieletal
Untertitel:
Ziegenhalser Stadtblatt in d. Fremde
Band, Heft, Nummer:
1966
Publikationsort:
Gaggenau
Veröffentlichungsjahr:
1954
Verlag:
Torzewski

Physikalischer Standort:
Bibliothek der Stiftung Haus Oberschlesien, Ratingen
Signatur:
M 101
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=012125091_1966

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
April 1966
Band, Heft, Nummer:
4

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Bote aus dem Bieletal
  • Bote aus dem Bieletal (1966)
  • Januar 1966 (1)
  • Februar 1966 (2)
  • März 1966 (3)
  • April 1966 (4)
  • Mai 1966 (5)
  • Juni 1966 (6)
  • Juli 1966 (7)
  • August 1966 (8)
  • September 1966 (9)
  • Oktober 1966 (10)
  • November 1966 (11)
  • Dezember 1966 (12)

Volltext

2 F1854 E 
Bote aus dem Bieletal 
(Siegenhalfer Stadrblatt in der fremde) 
A 
DB 
Pa, 
rd 
ang” 
ALTE 0 a A Od ENT a z 
DE ER a 
> ; X Ca % > ES 8“ 
FE NEE AZ TE 
SE } 
ER 
az ( 
ff 
"TE A mA 
ir a RR 
Ed a 
ZA es Le 
U 
x +* 1 
A 
oA 
a 
Folge 4/April 1966 
Jahrgang 13 
= ® 
)or Sanc de: Ost gehe Dim 
Der Segen des Ostergeheimnisses 
Meine lieben Leserinnen und Leser des 
doten aus dem Bieletal. 
Zunächst wünsche ich Ihnen echte 
Osterfreude. Zu dieser Osterfreude 
möchte ich Ihnen den Weg öffnen, damit 
wir öÖsterliche Menschen werden, von 
Ssterlichem Leben und von Öösterlicher 
Freude erfüllt. 
Ein amerikanischer Film setzte vor ei- 
Aigen Jahren folgendes Thema ins Bild: 
Ein Gelehrter machte Ausgrabungen in 
Jerusalem, in der Nähe des Kalvarien- 
berges. Eines Tages verbreitete er die 
Nachricht, er habe das Grab Christi ge- 
Funden. Das Grab sei aber nicht leer 
Jewesen, sondern es lag darin eine mu- 
mifizierte Leiche. Der Gelehrte schloß 
daraus: also ist Christus nicht aufer- 
standen, der Glaube der Christen ist 
eine Legende. 
Diese Neuigkeit wurde durch Presse 
und Funk über die ganze Erde verbreitet 
Und was geschieht? Die Welt versinkt 
in Finsternis und Zweifel. Alles, was an 
Christus erinnert, wird zerstört, die Kir- 
chen werden geschlossen, die Klöster 
niedergerissen, die Priester ziehen den 
geistlichen Rock aus, die Missionare 
kehren heim. Die Christen geben den 
Glauben an Christus auf. Das bedeutet 
Ende der . christlichen. Welt und des 
christlichen Lebens. . 
Kurz vor seinem Tode aber gesteht 
der Gelehrte, das Ganze sei eine 
schreckliche Lüge, er habe die Welt ge- 
narrt. So weit der Film. 
Eines macht der Film klar: mit der 
Auferstehung Christi steht und fällt das 
Christentum und damit die ganze christ- 
liche Kultur. Soweit ist es aber im christ- 
lichen Abendland noch nicht gekommen. 
Dennoch sei eine Frage gestattet: wer 
von den Christen bezieht seine Feier- 
tags- und Osterfreude noch aus der Tat- 
sache, daß Christus für uns gestorben 
und am dritten Tage wieder auferstan- 
den ist von den Toten? Das hat nämlich 
zur Vorraussetzung, daß wir uns erlö- 
sungsbedürftig, hilfsbedürftig fühlen. Der 
Mensch genügt sich nicht selbst. Er 
braucht zum Leben die Hilfe anderer. 
Und in dieser Hilfsbedürftigkeit erfährt 
der Mensch die Grenze menschlicher 
Hilfe. Im letzten scheitert menschliche 
Macht und wird zur Ohnmacht an zwei 
neuen Sinn und ein ewiges Ziel unseres 
Lebens. Und uamit ernalten wir eine 
neue Liebe zum Leben, die Freude 
am Leben. Diese Liebe zum Leben, diese 
Freude am Leben wünsche ich Ihnen, 
meine lieben Leserinnen und Leser, von 
ganzem Herzen. Gewiß braucht die na- 
türliche Freude dieses Festtages nicht 
zu fehlen. Ostern ist ein Feiertag für 
Leib, Seele und Geist. Aber die Quelle 
all dieser Freude ist die Tatsache, ich 
bin ein Erlöster, erlöst von der Schuld 
zur Unschuld, vom Tode zum Leben. Ich 
darf und kann mich wieder freuen. 
„Das ist der Tag, den der Herr ge- 
macht. Da laßt uns frohlocken und fröh- 
lich sein.” 
Pater Stendebach, Gelsenkirchen 
Stellen, an der Schuld und am Tode. An 
der Schuld. Der Beieidiger kann sich sei- 
se Schuld nicht selbst verzeihen, sondern 
nur der Beleidigte kann verzeihen. Und 
das ist Gott. 
Am Tode. Wenn alle menschliche Macht 
am Ende ist, selbst die Macht der Liebe 
und der Tod unausweichlich, dann kann 
ı1ur noch Gott helfen. 
Wäre Ostern eine Legende, dann wä- 
ren wir rettungslos der Schuld und dem 
Tode ausgeliefert. Ostern und die Auf. 
erstehung Christi ist aber eine geschicht- 
'ich nachweisbare Tatsache. Und auf 
dieser Tatsache baut sich das ganze 
Christentum auf: ich glaube an die Nach- 
‚assung der Sünde, die Auferstehung des 
7leisches und das ewige Leben. 
So wird Geschichte Gegenwart. Jede 
Generation soll den Segen des Oster- 
geheimnisses erfahren. Der erstandene 
Christus ist unsere Hoffnung auf einen 
Liebe Ziegenhalser Landsleute! 
Als Maria Magdalena, Maria, die 
Mutter des Jakobus und‘ Salome am 
OIstermorgen kurz vor, Sonnenaufgang. 
zum Grabe Jesu gingen, um Ihm, den sie 
liebhatten und von dem sie alles für 
ihr Volk erwartet hatten, die letzte Ehre 
zu erweisen, da war ihre größte Sorge 
die: „Wer wird uns den Stein von der 
Tür des Grabes abwälzen?” Und als 
sie dann aufblickten, da sahen sie, daß 
der Stein weggewälzt war.” So steht 
es im Markusevangelium im 16. Kapitel. 
Wer hat wohl über diese Verse schon 
einmal nachgedacht und‘nach ihrer Be- 
deutung gefragt? Je, liegt nicht in die. 
sen wenigen Worten eigentlich die Fra- 
ge, die uns alle nicht zur Ruhe kommen 
lassen sollte? „Wer wälzt uns den Stein 
von unserm und von unsern Gräbern?” 
Tod und Grab, das ist das Selbstver- 
ständliche für uns alle; aber was dann 
kommt, wer weiß es? Und doch möchten 
wirs wissen, ja wir müßten es sogar 
wissen; denn es hängt davon nicht nur 
Einiges, sondern, wenn wir die Frage 
ganz ernst nehmen, alles ab für unser 
Leben. Ist Tod und Grab wirklich das 
Letzte, dann ist eigentlich alles andere 
gleichgültig: wie wir leben, was wir tun, 
wie wir ZU unseren Mitmenschen 
stehen. Dann ist der Mensch der Mittel- 
punkt seines Lebens, seines Handelns, 
und der eigene Vorteil und Nutzen steht 
vor allem andern. 
Aber ist ein solches Denken überhaupt 
erträglich für uns? Ich Sen Vöre 
am es so, wozu dann anständig leben? wo- 
Ostermorgen zu wirken und schaffen? wozu die eig- 
{Foto Lauterwasser-Fiddicke) nen Kinder zu anständigen Menschen 
CR 
; N) Ps Y 
GERT ERDIGS ENTER LHR 
0: es N E 
V A. 7 Va ne. # N VW 
DR TER 
A A AM Se
	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zum Werk und aktuellem Bild.

Zeitschriftenband

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Volltext PDF DFG-Viewer
TOC

Zeitschriftenheft

PDF RIS

Bild

PDF ALTO TEI Volltext
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Zeitschriftenband

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zeitschriftenheft

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

Um dieses Bild zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

Bote Aus Dem Bieletal. Torzewski, 1954.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Welches Wort passt nicht in die Reihe: Auto grün Bus Bahn:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.