Digishelf Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Bote aus dem Bieletal (1958)

Bibliografische Daten

fullscreen: Bote aus dem Bieletal (1958)

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Oberschlesische Heimatblätter ab 1949
Titel:
Bote aus dem Bieletal
Untertitel:
Ziegenhalser Stadtblatt in d. Fremde
Publikationsort:
Gaggenau
Veröffentlichungsjahr:
1954
Verlag:
Torzewski

Physikalischer Standort:
Bibliothek der Stiftung Haus Oberschlesien, Ratingen
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=012125091
Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
Oberschlesische Heimatblätter ab 1949
Titel:
Bote aus dem Bieletal
Untertitel:
Ziegenhalser Stadtblatt in d. Fremde
Band, Heft, Nummer:
1958
Publikationsort:
Gaggenau
Veröffentlichungsjahr:
1954
Verlag:
Torzewski

Physikalischer Standort:
Bibliothek der Stiftung Haus Oberschlesien, Ratingen
Signatur:
M 101
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=012125091_1958

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Mai 1958
Band, Heft, Nummer:
5

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Bote aus dem Bieletal
  • Bote aus dem Bieletal (1958)
  • Januar 1958 (1)
  • Februar 1958 (2)
  • März 1958 (3)
  • April 1958 (4)
  • Mai 1958 (5)
  • Juni 1958 (6)
  • Juli 1958 (7)
  • August 1958 (8)
  • September 1958 (9)
  • Oktober 1958 (10)
  • November 1958 (11)
  • Dezember 1958 (12)

Volltext

mm Wote aus dem Bieletal 
(Siegenhalfer Stadrblatt in der $cemde) 
7 
07 
Folge 5 / Mai 1958 
— 
AP 
ar 
NM 
u 
AS 
a, 
Ara 
: (gr pe 
VE) 
r Km 
pn 
«- 
A | 
5 | 
7 ‚A 
a A, & 
hu 
> 
- 
a 
AM Ü 
U 
| 
Jahrgang 5 
Tausend Jahre formten Goslar 
Die alte Kaiserstadt Trefpunkt unseres Wiedersehens 
in den Tagen vom 7. 
and 8. Juni werden sich in 
der schönen, alten Kaiser- 
stadt im Harz viele ehema- 
lige Ziegenhalser und Be- 
wohner der Dörfer der hei- 
matlichen Umgebung zu ei- 
2em Wiedersehen einfin- 
Jen. Dank der gründlichen 
Vorbereitung der Goslarer 
Heimatgruppe wird sich die- 
;jes Treffen würdig in die 
Reihe früherer Zusammen- 
xünfte einreihen. Aus allen 
Teilen der Bundesrepublik, 
Westberlins und der Zone 
haben sich Heimatfreunde 
zur Teilnahme angemeldet. 
Es ist bestimmt ein Gewinn, 
daß für das diesjährige 
Treffen Goslar ausersehen 
wurde. Über die Stadt und 
ihre Geschichte sei im fol- 
zenden etwas gesagt: 
Goslar ist in einem Jahr- 
iausend‘ erbaut worden. 
Weitblickende Kaiser und 
Heißige Bürger prägten das 
Gesicht dieser Stadt. Wer 
vom Turm der Marktkirche 
auf das Meer der grauen 
Schieferdächer hinabblickt, 
d. sieht, wie sich das Gebilde 
in Jahrhunderten zusam- 
menfügte. Steile Giebel er- 
heben sich über reichen 
Gildehäusern, über Stamm- 
häusern berühmter Bürger- 
zeschlechter. Bunt bemalt 
ind die Schnitzereien des 
Fachwerks selbst in den 
kleinen Gassen, deren heu- 
tige Namen schon in Papst- 
arkunden des XII. Jahr- 
hunderts vorkommen. Im 
lustigen Auf und Ab der 
Straßen, im Rhythmus ihres 
Hin und Her spürt man die 
Form des Bodens, aus dem 
ne wuchsen. Dieser Boden 
ırägt das Erz, in dem An- 
fang und Aufstieg der Stadt gegründet sind. 
Er birgt aber auch Quellwasser, dessen Rein- 
heit das Goslarer Bier einst berühmt machte, 
Bergherren und Brauer, Kaufleute und 
Handwerker, Glockengießer und Forstleute 
waren die freien Bürger.der Reichsstadt. Ein 
NS A a dee retten A Per BEE 
Ze a 
een aan ee DE 
CE ee 
Klee er EC 
aoslar —- im Hintergrund die Jakobskirche 
Zeichnung von Ragimund Reimesch 
Maler porträtierte sie um 1500 und schmückte 
;hre Gestalten mit Krone und Zepter — was 
zönnte deutlicher das Selbstbewußtsein dieser 
Menschen ausdrücken als die Wandgemälde 
m Huldiguagssaal des Rathauses. Auch 
Jessen Außenfront repräsentiert Stolz und 
Würde. Gastlich öffnen sich 
die Spitzbogen der goti- 
schen Halle und laden zu 
erfrischendem Trunk, wo 
einst Markt und Gericht ge- 
halten wurden. Golden 
strahlt der romanische Ad- 
ler vom Brunnen herüber. 
Das heraldische Symbol des 
Kaisers wurde zum Wappen- 
ujer der Reichsstadt. ‚Es 
grüßt als Steinrelief von der 
Südwand des Rathauses und 
wird in Eisen geschmiedet 
zur barocken Zier des Rats- 
weinkellers. 
Mit dem Rathause über- 
‚ebten zahlreiche Kirchen, 
Kapellen, Stifte und Klöster 
die Kriege und Feuers- 
brünste der Jahrhunderte. 
ihre Türme zeichnen in 
Frühen Holzschnitten fast 
die gleiche Silhouette vor 
die Kulisse der Harzberge 
wie heute. Von den Klöstern 
am Stadtrand konnte Neu- 
werk seine Kirche unver- 
ändert im Stil der Erbau- 
ungszeit um 1200 erhalten. 
Die Gotik hinterließ mit 
Jer Pieta in der Jacobikir- 
che eines ihrer bemerkens- 
wertestenBildwerke.Nieder- 
Jleutsche und italienische 
Barockmeister schmückten 
die Klosterkirchen von 
Frankenberg und Grauhof 
mit formenfreudigen Al- 
tären und Kanzeln. Hinter 
den mittelalterlichen Mau- 
ern der Stifte zum Großen 
and Kleinen Heiligen 
Kreuz, des St. Annenstiftes 
Äinden alte Menschen die 
Geborgenheit ihres Lebens- 
abends wie in früher Zeit. 
Vom einst mächtigen Kai- 
3erdom, der den Besuch 
eines Papstes erlebte, steht 
noch das schönste Stück, die 
neunhundert Jabre alte Kapelle. Dort be- 
ginnt die Kaiserpfalz, die Jahrhunderte hin- 
Jurch der Schauplatz glanzvoller Reichsver- 
;‚ammlungen und Hoftagungen war. Auf der 
Aöhe, über Stadt und Landschaft, steht der 
Palast, der wie wenig Bauwerke den raumbe
	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zum Werk und aktuellem Bild.

Zeitschriftenband

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Volltext PDF DFG-Viewer
TOC

Zeitschriftenheft

PDF RIS

Bild

PDF ALTO TEI Volltext
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Zeitschriftenband

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zeitschriftenheft

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

Um dieses Bild zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

Bote Aus Dem Bieletal. Torzewski, 1954.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Welche Farbe hat der blaue Himmel?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.