Digishelf Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Bote aus dem Bieletal (1956)

Bibliografische Daten

fullscreen: Bote aus dem Bieletal (1956)

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Oberschlesische Heimatblätter ab 1949
Titel:
Bote aus dem Bieletal
Untertitel:
Ziegenhalser Stadtblatt in d. Fremde
Publikationsort:
Gaggenau
Veröffentlichungsjahr:
1954
Verlag:
Torzewski

Physikalischer Standort:
Bibliothek der Stiftung Haus Oberschlesien, Ratingen
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=012125091
Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
Oberschlesische Heimatblätter ab 1949
Titel:
Bote aus dem Bieletal
Untertitel:
Ziegenhalser Stadtblatt in d. Fremde
Band, Heft, Nummer:
1956
Publikationsort:
Gaggenau
Veröffentlichungsjahr:
1954
Verlag:
Torzewski

Physikalischer Standort:
Bibliothek der Stiftung Haus Oberschlesien, Ratingen
Signatur:
M 101
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=012125091_1956

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
März 1956
Band, Heft, Nummer:
3

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Bote aus dem Bieletal
  • Bote aus dem Bieletal (1956)
  • Januar 1956 (1)
  • Februar 1956 (2)
  • März 1956 (3)
  • April 1956 (4)
  • Mai 1956 (5)
  • Juni 1956 (6)
  • Juli 1956 (7)
  • August 1956 (8)
  • September 1956 (9)
  • Oktober 1956 (10)
  • November 1956 (11)
  • Dezember 1956 (12)

Volltext

7 
a 
at 
mm Bote aus dem Bieletal 
(Siegenhalfer Stadtblatt in der fremde) 
m. 
x 
N ai 
Lo 
(nenn 
Un 
Zn 
Ola A 
iR 
Ü 
a 
:olge 3 / März 1956 
‚AM 
| 
N 
: A 
\ KA “ 
Jahrgang ? 
Ein anadernreiches O 
erhellt 
Meine lieben Pfarrkinder von Ziegenhals ! 
Wenn die Märzausgabe unseres Heimat- 
olättchens in: Eure Hände kommt, steht 
stern vor der Tür, das Harptfest der Chri- 
stenheit, das Fest, das uns kündet: Der Herr 
;st wahrhaft auferstanden! So haben die 
\postel tief ergriffen den Emmausjüngern 
zugerufen. -Aber sie konnten es tatsächlich 
ioch gar nicht fassen. Da stand Er selber 
»lötzlich in ihrer Mitte, redete sie an: Der 
"riede sei mit euch! Er zeigt den bestürzten 
\posteln seine Hände ‚und Füße und ißt 
‚or ihnen die Speise, die sie ihm auf sein 
Verlangen vorsetzen. Nur allmählich und 
‚chwer ließen sie sich überzeugen, aber dann 
war auch ihr Glaube an den Auferstandenen 
lest und unerschütterlich bis in den Tod. 
Ist denn die Tatsache der Auferstehung 
’hristi wirklich so wichtig für das Christen- 
um? Man weiß doch, daß nur zuviele der 
Meinung sind, man könne Christ sein, ohne 
ın die Auferstehung Jesu zu glauben. Nun, 
ler hl. Panlus denkt anders darüber. Er 
‚pricht im 1. Korintherbrief so: Wenn Chri- 
itus nicht auferweckt worden ist, 8o ist in- 
aaltlos unser Glaube, inhaltlos unsere Pre- 
ligt. Ja wir werden als falsche Gotteszeu- 
zen erfunden, weil wir wider Gott bezeugt 
1aben, er habe Christus erweckt, während 
:ır ihn doch nicht erweckt hat... Wenn 
ıber Christus nicht erweckt wor- 
den ist, ist euer Glaube vergeb- 
ich, und ihr seid noch in euren 
Sünden ... Wenn wir dann in 
Jiesem Leben solche sind, die auf 
Christus ihre Hoffnung gesetzt 
1aben, sind mir bemitleidenswer- 
‚er als alle übrigen Menschen.” 
"a, man möchte noch hinzufügen: 
Dann ist‘ auch Jesus selbst als 
'alscher Prophet erfunden worden, 
denn er hat doch vorausgesagt, 
laß er von den Toten auferstehen 
werde. Ist er aber trotzdem nicht 
ıuferstanden, so ist alles, was er 
zepredigt hat, wertlos, weil seine 
zrößte Weissagung sich eben nicht 
erfüllt hat. 
ache, gegen die von jeher Zweifel und Un- 
laube mit allen möglichen längst wieder- 
»gten Scheingründen angeht, und die doch 
sststeht für jeden, der den ehrlichen Willen 
ar Wahrheit hat, auch wenn sie seiner per 
Enlichen Neigung nicht entspricht. 
Machtvoll und lebendig steht die Person 
esu Christi vor der gläubigen Christenheit, 
is Herr über Leben und Tod, so wie er ge- 
>rochen hat: Der Menschensohn hat die 
lacht, sein Leben hinzugeben und es wie- 
er zu nehmen, Wunderbar, trostvoll ist die 
Tacht Jesu in seiner eigenen Auferstehung 
ir unsere Zeit. Er wird aüch machtvoll die 
senschheit von heut auferwecken aus der 
iefe, in die sie geraten ist. Der Glaube ist 
+ bei unzähligen wie begraben.‘ Sie haben 
hn.zu Grabe getragen bei den Erschütte- 
angen und furchtbaren Erlebnissen in und 
‚ach den Kriegen, sie sind irre geworden an 
Nem und verzweifeln, Viele andere haben 
an begraben im Schutt des praktischen Ma- 
ırialismus, in Lebenegier, in Habsucht und 
‚enußgsucht. Wir wollen nicht verzagen bei 
er scheinbar trostlosen Lage sovieler, der 
‚offnungslosigkeit bei bloß menschlicher 
jeurteilung, wir wollen nicht sprechen wie 
lie Lengner der Auferstehung Christi: Was 
ot ist, bleibt tet. Nein, Christus der wucht 
oll Auferstandene wird machtvoll auch diese 
Velt des geistigen Todes zu neuem Leben 
les Glaubens auferwecken, auch die Völker 
Rußlands und Chinas und die in religiöse 
5leichgültigkeit versunkenen. Massen im 
Nesten. 
Trosterfüllt schaut der gläubige Christ 
‚jesonders am Osterfeste in die eigene Zu- 
zunft. Sie bringt ihm zwar auch den sicheren 
Tod, aber doch auch die Auferstehung durch 
'esu auferweckende Macht. Ich bin die Auf- 
‚rstehung und das Leben, so spricht er ja 
‚eim Grabe des Lazarus, u. an jedem Grabe 
lingt tröstend dieses Wort des Erlösers hin- 
in in die betrübten Herzen derer, die einen 
ieben Angehörigen betrauern. Ja, ein neues 
Leben wird er uns geben in verklärter Schön- 
ıeit, Herrlichkeit und Heiligkeit, und jener 
)etertag kennt keinen Tod mehr. 
Aber Voraussetzung für eine solche Auf- 
‚rstehung ist unser geistiges Auferstehen in 
liesem Erdenleben. Ich sage dir, stehe auf, 
pricht Christus beständig zu uns. Er weiß ja 
‚m unsere menschliche Schwäche, um unser 
ftimaliges Abgleiten. So muß unser christ- 
iches Leben ein gnadenvolles sittliches Auf- 
‚stehen sein aus dem bloß menschlichen 
mpor zum göttlichen Leben, ein österlicher 
Vandel. Diese geistige Anferstehung hat der 
Feiland angekündigt, als er am Ostertage den 
\posteln erschien und ihnen’ aie Macht der 
‚ündenvergebung üb”rgab. - Sündenverge- 
bung ist Auferweckung zum Leben 
der Gnade v. Heiligkeit, zum über- 
natürlichen Seelenleben, von dem 
ler Heiland gesagt hat: sie sollen 
Jas Leben haben u. überreich ha- 
ben, hier schon auf Erden u. dann 
in der Glorie der ewigen Seligkeit, 
So wird der arferstandene Chri- 
stus uns Auferstehung und Leben. 
wird seine glorreiche Anferstehung 
als Vollendung des Erlösungswer- 
werkes am Krevze eine beständige 
Lebensquelle für alle, die mit dem 
hl. Paulus sprechen: Christus ist 
mir Leben und darum Sterben 
mein Gewinn. 
Herzliche Grüße mit dem Wun- 
sche ‚eines gnadenreichen Oster- 
festes sendet Erch allen 
Euer Heimatpf irrer Dohnau 
TF-rühling in der Hrzeimat 
\uch von den Heimatbergen haucht der Frühling jetzt sein Lied, 
Ind in den Gärten zaubern still die Veilchen dort die Düfte in die Luft 
Ind meiner Seele rastlos-banges Drängen zieht ‘ 
Yorthin, wohin mich immerfort mein Sehnen ruft. 
Jie Stare und die Schwalben auch, sie werden bald schon wieder nisten 
\m alten Platz, den sie in jedem Jahr bezogen. 
Mir ist, als ob sie . ., Wartend . . . schon um unsere Heimkehr wüßten 
Ach, Heimat du, am liebsten käm’ auch ich zu dir geflogen ! 
Jie Bächlein gluckern sicher wie vor Zeiten die altvertraute Melodie . .. 
Ind Bienlein summen, wie vor Jahren ganz gewi$ auch heute .. . 
‘chneeglöckchen läuten leis vielleicht schon eine Heimkehr-Symphonie . 
© unseren Häusern nur ... sind immer noch die fremden leute... 
A. Seifert 
Er ist wahrhaft auferstanden, 
und diese Tatsache ist das Siegel 
der göttlichen Wahrhaftigkeit auf 
die gesamte Offenbarung in und 
durch Christus. Froh bekennen 
wir es im apostolischen Glaubens- 
bekenntnisse und freuen uns be- 
jonders am Osterfeste dieser für 
ın8s 80 entscheidungsvollen Tat- 
Pr 
5 
A 
r 
Wiemeringhausen über Bestwig 
im März 1956
	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zum Werk und aktuellem Bild.

Zeitschriftenband

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Volltext PDF (komprimiert) PDF (Originalgröße) DFG-Viewer
TOC

Zeitschriftenheft

PDF (komprimiert) PDF (Originalgröße) RIS

Bild

PDF ALTO TEI Volltext
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Zeitschriftenband

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zeitschriftenheft

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

Um dieses Bild zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

Bote Aus Dem Bieletal. Torzewski, 1954.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Welche Farbe hat der blaue Himmel?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.