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Gleiwitzer - Beuthener - Tarnowitzer Heimatblatt (1964)

Bibliografische Daten

fullscreen: Gleiwitzer - Beuthener - Tarnowitzer Heimatblatt (1964)

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Oberschlesische Heimatblätter ab 1949
Titel:
Gleiwitzer - Beuthener - Tarnowitzer Heimatblatt
Untertitel:
Mitteilungsblatt für Familie und Heimatkunde
Publikationsort:
Nürnberg
Veröffentlichungsjahr:
1958
Verlag:
Preußler

Physikalischer Standort:
Bibliothek der Stiftung Haus Oberschlesien, Ratingen
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=010077960
Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
Oberschlesische Heimatblätter ab 1949
Titel:
Gleiwitzer - Beuthener - Tarnowitzer Heimatblatt
Untertitel:
Mitteilungsblatt für Familie und Heimatkunde
Band, Heft, Nummer:
1964
Publikationsort:
Nürnberg
Veröffentlichungsjahr:
1958
Verlag:
Preußler

Physikalischer Standort:
Bibliothek der Stiftung Haus Oberschlesien, Ratingen
Signatur:
Z 417
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=010077960_1964

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
November 1964
Band, Heft, Nummer:
11

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Gleiwitzer - Beuthener - Tarnowitzer Heimatblatt
  • Gleiwitzer - Beuthener - Tarnowitzer Heimatblatt (1964)
  • Januar 1964 (1)
  • Februar 1964 (2)
  • März 1964 (3)
  • April 1964 (4)
  • Mai 1964 (5)
  • Juni 1964 (6)
  • Juli 1964 (7)
  • August 1964 (8)
  • September 1964 (9)
  • Oktober 1964 (10)
  • November 1964 (11)
  • Dezember 1964 (12)

Volltext

Schriftleiter Eberhard v. Zalewski, 425 Bottrop, Gerichtsstraße 20 
U Eee Wenden k vn tenlos Suchanfragen sind tunlichst zu richten an: . 
außer Anzeigen) aufgenommen.‘ Einsendungen an ; — £ nn 
Schriftleiter erbeten. Bei allen Einsendungen Heimat- EEE, nd Kants Stadt 
BT aD Der a0. jeden lat $ ansehen. Heimatkartel für Beuthen —. Stadt und Land: Der Hei- 
* matkreisbetreuer von Beuthen OS. in 435 Reckling- 
hausen, Kellerstraße 14 (Städt. Pfandleihe). Sprech- 
stunden: Montag bis Freitag.8 - 12 Uhr. 
Heimatkartei für Tarnowitz: Stadtverwaltung Bockum- 
Hövel/Westfalen. 
Das Gleiwitz-Beuthen-Tarnowitzer Heimatblatt kann 
bei jeder Poststelle bestellt werden. Es erscheint etwa 
am 15. jeden Monats, Die vierteljährliche Bezugsge- 
hühr beträgt 3.— DM. 
Wiederum ein Oberschlesier: 
Nobelpreis für Professor Bloch 
Wieder wurde ein Oberschlesier als Wissenschaftler mit der höchsten Ehrung 
bedacht. Der Nobelpreis 1964 für Medizin und Physiologie ist zu gleichen Teilen 
Professor Konrad Bloch von der Harvard-Universität in Cambridge/Massachusetts 
und Professor Feodor Lynen vom Max-Planck-Institut in München zuerkannt worden. 
Die beiden Gelehrten erhielten den Preis für ihre Arbeiten auf dem Gebiet des 
Mechanismus und der Regulierung des Cholesterol- und Fettsäurestoffwechsels. 
Konrad Bloch wurde am 21. Januar 1912 in Neiße OS geboren. Er wanderte 1936 
in die Vereinigten Staaten aus und wurde 1944 amerikanischer Staatsbürger. Bloch 
begann seine Studien an der Technischen Hochschule in München, die er 1934 als 
Chemieingenieur verließ, 1936 promovierte er an der Columbia University in New 
York zum Doktor der Naturwissenschaften, Von 1946 bis 1950 war Bloch Assistent für 
Biochemie an der Universität Chicago. Seit 1954 hat er eine Professur an der Univer- 
sität Harvard und ist dort erster Inhaber eines Lehrstuhls für Biochemie. 
Der Bundesverband der LdO in Bonn sandte folgendes Telegramm an Professor 
Dr. Konrad Bloch: 
„Zur hohen Auszeichnung durch die 
Clückwünsche. 
Verleihung des Nobelpreises herzlichste 
In landsmannschaftlicher Verbundenheit 
Landsmannschaft der Oberschlesier 
Dr. Ulitz # Dr. Czaja, MdB“ 
__ Nach der Kattowitzerin Frau Professor Maria Goepe rt-Mayer und dem in 
Sohrau OS geborenen Professor Dr. Otto Stern ist Professor Dr. Bloch der dritte 
Oberschlesier, der mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. 
»MNur die Polen haben ein Heimatrecht!« 
Zu einer Veröffentlichung der exilpolnischen Zeitung „Dziennik Polski“ 
Von Dr. Waldemar Rumbaur 
„Ein gewöhnlicher Raub wird als Akt geschichtlicher Gerechtigkeit dargestellt und 
damit als Verzicht auf das verlorene Gebiet und als Beweis politischer Reife“; Wer 
hat das geschrieben? Nicht etwa ein deutscher Politiker oder Journalist im Hinblick 
auf die von den Polen geraubten deutschen Ostgebiete, sondern die exilpolnische 
Zeitung „Dziennik Polski“, London, im Hinblick auf das von den Sowjetrussen an- 
nektierte Ostpolen. Und die exilpolnische Zeitung schreibt etwas später über „die 
immer noch lebendige Bindung zur Heimat bei den Polen, die aus den Ostgebieten 
verjagt wurden, und über die niemals verlöschenden Rechte der Republik auf diese 
Gebiete.“ ; . 
Wie wahr, wie treffend, wie aufschlußreich sind diese Worte, wenn man sie als 
allgemeingültig auffaßt. Sie entsprechen haargenau unserer Meinung, die wir über
	        

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