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Unser Oberschlesien (1968)

Bibliographic data

fullscreen: Unser Oberschlesien (1968)

Structure type:
Periodical
Collection:
Landsmannschaft der Oberschlesier
Title:
Unser Oberschlesien
Subtitle:
Organ der Landsmannschaft der Oberschlesier e.V., Bundesverband Bonn, Rh.
Place of publication:
Frankfurt, M.
Year of publication:
1951
Publisher:
Unser Oberschlesien

Physical location:
Bibliothek der Stiftung Haus Oberschlesien, Ratingen
Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=010038280
Structure type:
Periodical volume
Collection:
Landsmannschaft der Oberschlesier
Title:
Unser Oberschlesien
Subtitle:
Organ der Landsmannschaft der Oberschlesier e.V., Bundesverband Bonn, Rh.
Volume,Issue,Number:
1968
Place of publication:
Görlitz
Year of publication:
1951
Publisher:
Senfkorn-Verl.

Physical location:
Bibliothek der Stiftung Haus Oberschlesien, Ratingen
Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=010038280_1968

Periodical issue

Structure type:
Periodical issue
Title:
August 1968
Volume,Issue,Number:
16

Contents

Table of contents

  • Unser Oberschlesien
  • Unser Oberschlesien (1968)
  • Januar 1968 (1)
  • Januar 1968 (2)
  • Februar 1968 (3)
  • Februar 1968 (4)
  • März 1968 (5)
  • März 1968 (6)
  • April 1968 (7)
  • April 1968 (8)
  • Mai 1968 (9)
  • Mai 1968 (10)
  • Juni 1968 (11)
  • Juni 1968 (12)
  • Juli 1968 (13)
  • Juli 1968 (14)
  • August 1968 (15)
  • August 1968 (16)
  • September 1968 (17)
  • September 1968 (18)
  • Oktober 1968 (19)
  • Oktober 1968 (20)
  • November 1968 (21)
  • November 1968 (22)
  • Dezember 1968 (23)
  • Dezember 1968 (24)

Full text

Verlagsort Wiesbaden 
iY6814D 
EEE a 
Organ der Landsmannschaft der Oberschlesier e.V: - Bundesverband 
—_ "= 
Az 
SS 
Warschaus Antisemitismus 
Die Londoner polnische Exilzeitung „Dziennik Polski” berichtet über „Säuberung” im 
Auswärtigen Dienst des Gomulka-Regimes — Vorgehen gegen polnische Diplomaten 
Der Oderhafen ın Cosel 0/5 
{hvp) Auf Grund von Informationen 
aus Warschau und aus verschiedenen 
Hauptstädten, in denen die. Volksrepublik 
Polen diplomatische Vertretungen unter- 
hält, schildert das exilpolnische Zentral- 
dprgan „Dziennik Polski“ in London die 
„Säuberung“, welche das Gomulka - Re- 
gime im Auswärtigen Dienst Polens durch- 
geführt hat. Aus den Angaben geht her- 
vor, daß nicht nur Diplomaten jüdischer 
Herkunft von ihren Posten entfernt wor- 
den sind, sondern daß auch Maßnahmen 
gegen „Arier“ ergriffen wurden, die als 
„Jjüdisch versipp-‘ gelten. Gleichermaßen 
betroffen wurden Mitglieder des Auswär- 
tigen Dienstes der Volksrepublik, bei de- 
nen eine „pro-jüdische“ Einstellung ver 
mMutet wurde. 
Nach dem Bericht des „Dziennik Polski‘ 
wurden nicht nur die Ministerialdirekto- 
ren Conrad Meler und Marian Karol 
Wajda — beide sind jüdischer Herkunfi 
— aus dem Warschauer Außenamt ent- 
‚ernt, sondern das gleiche widerfuhr auch 
dem Direktor der Verwaltungsabteilung 
im polnischen Außenministerium und 
[rüheren Botschaftsrat an der polnischen 
3otschaft in Wien, Jan Szelubski. . Des 
weiteren wurde Botschafter Zambrowicz 
zon seinem Posten als Leiter der diplo- 
matischen Vertretung Polens in Marokko 
ıbberufen:!: Er wurde- gleichfalls bezich- 
tigt, ein „Zionist“ zu sein“. Der polnische 
Botschafter in London, Morawski, sollte 
»benfalls abgelöst werden. Er hat Go- 
mulka gegenüber „Selbstkritik“ geübt und 
blieb infolgedessen vorerst noch auf sei- 
nem Posten; doch rechnet man mit sei- 
ner baldigen Abberufung. Letzteres gilt 
auch für den Botschafter in Washington, 
Michalowski. Wie bekannt geworden ist, 
wird wahrscheinlich auch der Leiter. der 
Kulturabteilung ; im, Warschauer: Außens 
amt, Herfryk. Birecki, ‚aus dem „Auswärs 
tigen Dienst entfernt, zumindest auf 
einen untergeordneten Posten versetzt 
werden. . . 
Von den Maßnahmen gegen „jüdisch 
Versippte“ wurde Maria Wierna betrof- 
‚en, die Außenminister Rapacki oftmals 
auf Auslandsreisen begleitet hat und auch 
an Reisen polnischer Regierungs- und 
Partei-Delegationen ins Ausland teil- 
nahm. Obwohl sie Alt-Kommunistin ist 
und zuletzt den Rang eines Botschafters 
innehatte, wurde sie entlassen, weil sie 
mit Juliusz Burgin, einem ehemaligen 
polnischen Diplomaten jüdischer Herkunft 
verheiratet ist. 
Man nimmt an, daß diese „Säuberung“ 
des polnischen Auswärtigen‘ Dienstes 
schließlich auch zu einer Ablösung Ra- 
packis führen wird, dessen Stellvertreter 
Winiewicz, bereits dessen Aufgaben wahr: 
nimmt. 
Narschauer Tageszeitung „Zycie  War- 
zawy“ zum Ausdruck, indem sie gleich- 
‚eitig an die SPD appellierte, sie möge 
‚uch: ihrerseits die WUnionsparteien als 
Koalitionspartner unter Druck setzen, um 
;je zu bewegen, ihre Bedenken gegen ei 
1en Beitritt zu diesem Vertrag aufzuge- 
en. Das polnische Blatt wies darauf hin, 
laß Warschau bemüht sein werde, die 
Veltmeinung ıumd die öffentliche Meinung 
n der Bundesrepublik in diesem Sinne 
u beeinflussen. 
Wörtlich schrieb „Zycie Warszawy“ 
Jetzt hängt es von den Verbündeten deı 
Jjundesrepublik, in großem Ausmaße auch 
‚on der Reaktion sowie der Weltmeinung 
ler. westdeutschen Öffentlichkeit und der 
nitregierenden SPD ab, ob die Regierung 
ler deutschen Bundesrepublik gezwungen 
vird, den Vertrag zu unterzeichnen oder 
ıicht. Wir werden alles tun, um sie dazu 
u veranlassen.“ Von irgendwelchen poli- 
ischen Gegenleistungen Warschaus bei ei- 
ıer Unterzeichnung des Atomsperrver- 
rags durch Bonn — etwa hinsichtlich des 
)jeutschlandproblems oder auch nur der 
‚age West-Berlins — ist in dem Artikel] 
ler Warschauer Zeitung, die in der Regel 
lie Meinung des polnischen Außenamte:! 
”iderspiegelt, nicht die Rede. 
Damit ist in diesem Jahre die bisher höch- 
ste Quote erreicht worden. In den ersten 
Monaten des Jahres entwickelte sich der 
Zustrom der Aussiedler wie folgt: Januar 
682, Februar 1 844, März 1 551, April 1 643, 
Mai 1458 und Juni 1 515. 
Im vergangenen Monat machte sich be 
ionders eine Zunahme der aus der Tsche- 
'hoslowakei .gekommenen Personen be- 
nerkbar, was u. a. auf eine etwas groß- 
‚ügigere Handhabung der Ausreisegeneh- 
migungen zurückgeführt werden kann. Es 
«amen aus der Tschechoslowakei 1214 
Juni 779), aus. Ober- ünd Niederschlesien 
%0 (Juni 289), davon aus Oppeln 352 
us Ostpreußen 113, aus Ostpommern 17 
Danzig 4, Memelland 3, Polen 66, Sowjet- 
ınion 40, Jugoslawien 108, Rumänien 46 
Jngarn 24, Bulgarien 1 Aussiedler, 
I ze = = 
Jilusionen und Möglichkeiten 
Nach den letzten Ereignissen im sowjetischen Machtbereich - 
nb nicht das, was hinsichtlich Prags in 
£rscheinung trat, im anderen politischen 
Rahmen auch gegenüber der Bundesre- 
‚ublik möglich werden könnte. Es kann 
;ehr wohl sein, daß Moskau schön bald 
‚or der Alternative steht, entweder wei- 
‚erhin massiv gegen die Bundesrepublik 
zorzugehen — eventuell auch deshalb, um 
dort irgendwelche Erfolge --einzuheimsen, 
wo man Schwächepunkte zu erkennen 
Jlaubt -— oder einen „modus vivendi“ an- 
zustreben, 
Deshalb ist es richtig, daß sich Bonn 
weder durch feindselige Agitation noch 
Jurch gröbliche Tonart in „diplomatischen“ 
Noten Moskaus irretieren läßt. Eine Rück- 
kehr zu den Gegenaktionen des „Kalten 
Krieges“ — den Moskau, täuschen wir 
uns nicht, jetzt immer noch gegen die 
3Zundesrepublik führt — wäre. genau So 
Jalsch wie die Aufgabe von Rechtspositi- 
onen, was nichts anderes sein würde als 
ne sukzessive Kapitulation. 
‚Dr. Erich Janke 
Niemand wird bestreiten können, daf 
lie politische Auseinandersetzung zwWi- 
ıchen Prag und Moskau in jeder. Hinsich! 
‚on großer politischer Bedeutung ist 
Nirgendwo hat man dies deutlicher er- 
sannt als im Kreml: Mit welch erstaun- 
ichem Aufgebot an militärischer Mach! 
ind. an politischen‘ Druckmitteln such! 
nicht die Sowjetunion, unterstützt vor al- 
em von Warschau und Ost-Berlin, die 
‚schechoslowakische ‚„Bruderpartei“ zur 
<apitulation zu zwingen! Angesichts des- 
sen kann auch niemand dem ‚tschecho- 
slowakischen Parteichef Dubcek und sei- 
aen politischen Freunden und Mitarbei 
ern die Achtung und Anerkennung dafür 
‚ersagen, daß es ihm offenbar gelungen 
‚st, mit Mut und .Umsicht sowie unter 
aller gebotenen Vorsicht bisher die Posi- 
tion Prags im wesentlichen zu wahren 
Wer in den Bewohnern der Tschechoslo- 
wakei immer nur den „Schwejk“ erblick! 
hat, ist hier eines besseren belehrt wor- 
den, ja man kann sehr wohl die Frage 
;‚tellen, welches Volk wohl unter so un- 
zünstigen Umständen, wie sie heute für 
lie CSSR gegeben sind, jemals größere 
‚Zivilcourage“, Zuversicht und Zielstrebig- 
keit bewiesen hat. Viele Völker und Län- 
der — darunter auch die Bundesrepublik 
Jeutschland mit ihren sechzig Millionen 
Zinwohnern und ‚mit ihrer enormen 
Wirtschaftskraft — ‚könnten sich hierap 
-in Beispiel nehmen. + 
Trotzdem muß. dringlich vor Ilusioner 
zewarnt werden. Allzu verbreitet ist hier 
‚ulande, die. Auffassung, daß ein politischer 
£rfolg ‚Prags, im Sinne der Selbstbehaup- 
‚ung gegenüber. schier übermächtigen Ein- 
mischungsversuchen eine Entwicklung ein- 
‚eiten würde, an deren Ende ein allmäh- 
üiches Zurückweichen der Sowjetmachi 
aus Mitteleuropa stehen würde. Sicher- 
:ich würde‘ sich mancherlei Veränderung 
n der Taktik und Strategie. der sowjeti- 
schen. Europapolitik ergeben; aber ei 
zann nicht erwartet werden, daß Moskat 
seine‘ vorgeschobene Position: an der El- 
je-Werra-Linie ohne weiteres aufgibt. E:! 
st vielmehr vorauszusehen, daß geradt 
lann, wenn Prag, unterstützt von Belgrad 
3Zukarest und vielleicht auch von Buda 
yest, eine gewisse politische Selbständig 
zeit etabliert, die Stellung der „DDR“ ir 
len Augen des Kremls vorerst noch eine 
weit größere Bedeutung erhält, als Sie 
ıhnehin schon gegeben ist. Das könnte so- 
zar zur Folge haben, das West-Berlin — 
ınd damit auch ‚die Bundesrepublik — 
ıochmals größeren Pressionen ausgesetzt 
wird, als sie bisher zu verzeichnen waren. 
Hier ist der gesamte Westen aufgerufen, 
nn unmißverständlicher Bestimmtheit klar 
zu machen, daß er kein Risiko scheuen 
vird, um die Freiheit zu schützen. und um 
eine Rechte zu wahren. Das Wort „Schaut 
ıuf Berlin“ wird zur Mahnung auf: für 
Nashington, London und Paris. 
Was die Bundesrepublik Deutschlane a . 
anbelangt, so. nähert sich ihre Ostpolitik En geltend. Über, die '„Außerparla- 
anscheinend einem gewissen Wendepunkt Die Te a OR N 316, 3 
Zs muß entgegen aller Kritik, die: man- Balltd zurückzuschlüpfen. 
herorts an der Tätigkeit des Bundesau- „Dabei fällt es, ganz besonders nach den 
jenministers geübt worden ist, darauf PA der Tschechei, den west- 
aingewiesen werden, daß er gut berater Sehen Sen Sc ST, Jhreh Sir 
war, als er öffentlich bekundete, trotz. al- men. Seiler sie die Prager. EZ eSEN 
rat A sich En er terstützen (wie viele westdeutsche Kom- 
 Verhanalun rl ge mit der munisten möchten), oder müssen sie Sie, 
/ gen über den Austausch von gemäß den Weisungen ihrer in Ostberlin 
Gewaltverzichtserklärungen . eingestellt residierenden Zentrale verdammen? Über 
naben — werde die Bundesregierung be- iie harten internen Richtungskämpfe hört 
ıarrlich um eine Verbesserung des man normalerweise bei uns kaum etwas, 
jeutsch-sowjetischen Verhältnisses be- Ihr Ausgang wird aber auch darüber ent- 
müht bleiben. Das stand nicht allein für Scheiden, welche Rolle Kommunisten künf- 
sich: Es erhielt. zusätzliche‘ Bedevu*-1g tig’ in der Innenpolitik der Bundesrepu- 
- „ blik spielen können. Kein Wunder, daß 
2 Mn ei ann aus Ost-Berlin seinen Ku- 
. rierdienst zu seinen bei uns lebenden Ge- 
Oder-Neiße njauanı A Grenze! nossen ausbaut. Muß er doch befürchten, 
—. a daß der Prager Bazillus hier auf guten 
durch die Versicherung, daß Bonn sich Nährboden fällt, 
zeinesfalls:in die inneren Vorgänge in der Nüchterne Zahlen über die politische 
23SSR und im sozialistischen Lager ein- Aktivität linksradikaler Kräfte bei uns 
mischen werde. Damit ist die Möglichkeit Teichen nicht aus, um sich ein Bild zu 
offen gehalten — ja vielleicht erst über- Machen. Man muß schon wissen, was da- 
haupt geschaffen — worden, daß sich Mos- intersteckt. Und das sollte vielleicht das 
xau eines ‘hoffentlich nicht allzu fernen Innenministerium beachten, wenn es sei- 
Pages zu wirklich konstruktiven Gesprä- ink nächsten Jahresbericht über den 
hen bereitfindet. ; inksradikalismus veröffentlicht. 
Wenn ‘nicht alles täuscht, ringen im 
<reml mehrere Gruppen miteinander, von 
lenen die. eine — wie die Besprechungen 
m sowjetischen Machtbereich sowohl in 
Schwarzau. an der Theiss als auch in 
?Preßburg gezeigt haben -— mit Rücksicht 
auf die Weltgeltung der UdSSR von Ge- 
waltmaßnahmen gegenüber der CSSR ab 
zeraten hat, und so stellt sich die Frage 
Wildbestand in Oberschlesien 
jon. In den Jagdrevieren der Wojewod- 
‚haft Kattowitz leben gegenwärtig, wie 
une Zeitung „Dziennik Zachodni“ meldet, 
und 1600 Stück Rotwild, 300 Damhirsche, 
0700 Rehe, 1100 Wildschweine, 240% 
‘üchse, 100000 Hasen, 97000 Rebhühner 
ınd 32 000 Fasanen. 
Museum im Wehrturm * 
jon, Im alten Wehrturm in Cose]l O/S 
vird gegenwärtig ein ‚„Regiönalmuseum 
lies Coseler Landes“ eingerichtet, meldel 
lie Zeitung „Trybuna Opolska“, Der Turm, 
ter. ein „wertvolles, historisches Kultur- 
ljenkmal“ darstelle, sei zu diesem Zweck« 
zrundrenoviert worden. 
Fast 2000. Aussiedler im Juli 
{mid}. 1998 Aussiedler. kamen im 'ver- 
sangenen Monat Juli aus den deutscher 
Ostgebieten und den übrigen Vertrei- 
rungsgebieten in die Bundesrepublik 
Reformen in Volkspolens Streitmacht 
„Modernisierung“ der bisherigen‘ Dienstvoörschriften der. Armee: 
iIhvp) Die Einführung von neuen Dien- 'ür.” den : Exerzier- und. Geländedienst 
ten und Waffengattungen sowie gewisse Diese Entwürfe sollen in Kürze den ein- 
Änderungen in der Bewaffnung der pol. :elnen militärischen Einheiten zugesandt 
aischen Armee machten eine „Moderni- werden. Innerhalb der Einheiten werden 
sierung“ der bisherigen Dienstvorschrif- uf Versammlungen Diskussionen darübeı 
;jen erforderlich. Aus diesem Grunde rief tattfinden. Die Resultate sollen. der 
ijer Warschauer Verteidigungsminister Hauptkommission für Dienstvorschriften‘ 
ıeben der schon bestehenden „Hauptkom- -ugeleitet werden, die nach entsprechen- 
mission für Dienstvorschriften“ vier wei- ler Auswertung gemeinsam mit den vier 
;jere Kommissionen ins Leben, welche die <ommissionen eine Umredigierung der 
\ufgabe hatten, die Dienstvorschriften ıeuen Dienstvorschriften vornehmen wird. 
len neuen Erfordernissen wie auch den lie nach der Bestätigung durch den Ver- 
Jlurch das „Gesetz über die allgemeine '‚eidigungsminister im kommenden Jahr 
AXflicht zur Verteidigung des Landes“ auf- n Kraft treten sollen. . 
arlegten Aufgaben anzupassen. Bei der - N Saahan. 
Ausarbeitung der neuen Dienstvorschrif- _ Wie aus Berichten il a 
‚en wurden die bestehenden Bestimmun- Diener enthält der Entwurf über di 
zen des Strafkodexes, der in Kürze vom ijenstvorschriften für den ‚ Innendiensi 
Dansk En 7 Abschnitte, in denen die konkreten Pflich- 
yolnischen Parlament verabschiedet wer- der Soldat fd Gebiet d 
len soll, berücksichtigt. are a 
, Le nilitärischen Schulung festgelegt werden. 
‚Von den Kommissionen wurden — nach n ihm wird außerdem die Verantwor- 
:inem Bericht der Kölner „Wehrpoliti- ‚ung der Soldaten für das ihnen anver- 
‚chen Information“ — folgende Entwürfe ‚raute militärische: Eigentum besonders 
ler neuen Dienstvorschriften ausgearbei- ınterstrichen. Auch wird ihnen die Be- 
‚et: Dienstvorschrift für den Innendienst, ‚eiligung am politischen und wirtschaft- 
dienstvorschrift für den Garnisons- und jchen Leben zur Pflicht gemacht. ‘ All 
Vachdienst, Dienstvorschriften. für den zemein sind für die Soldaten täglich min- 
)isziplinardienst und Dienstvorschriften ‚jestens acht Stunden Schlaf und zwei 
stunden für den morgendlichen Ord: 
ıungsdienst vorgesehen. Die rein mili- 
‚arische Ausbildung soll sechs Stunden 
jetragen. Zwei Stunden sollen der Pflege 
ınd Instandhaltung der Waffen gewidmet 
verden. Den Soldaten soll eine entspre- 
nende Zeit für Sport, kulturelle Be: 
ange, für die Beteiligung am bpolitischen 
ınd wirtschaftlichen Leben und an Frei 
zeit. zur Verfügung stehen. 
Die Entwürfe über die Dienstvorschrif- 
‚en im Garnisons- und Wachdienst füh- 
;en den neuen Begriff „militärisches Ge- 
»iet“ ein, für das die Chefs der militä- 
äischen Stäbe in den Kreisen, Wojewod- 
schaften und ihnen gleichgestellten Städ- 
‚en (Warschau und Lodz) verantwortlich 
°ein sollen. Es sind das die Komman- 
JlJeure in den durch das. Gesetz über „die 
ıllgemeine Pflicht zur Verteidigung des 
.andes“ gebildeten Stäben der Landes- 
verteidigungsorganisationen. Die Vor- 
ichriften sehen auch Bestimmungen für 
ien Wach- und Patrouillendienst und für 
ıestimmte Fälle eine Zusammenarbeit 
jer, Soldaten mit der Bürgermiliz (Poli- 
;jei) bei den dieser gestellten Aufgaben 
zor 
In dem. Entwurf dieser Dienstvorschrif- 
‚en befaßt sich ein Abschnitt mit der 
Festnahme von Soldaten und Militär- 
ıersonen, die im betrunkenen Zustand 
‚ufgegriffen werden. In den Disziplinar- 
'orschriften wird die Berechtigung der 
7orgesetzten, Auszeichnungen an Solda- 
en zu verleihen, erweitert. Genau fest- 
jelegt wird, in welchen Fällen eine Ur- 
aubs- und Ausgangssperre verhängt wer- 
len kann. ‘ Auch die Disziplinarberechti- 
zungen von Militärpersonen, die neu ein- 
jeführte militärische Ränge erhalten ha: 
‚en (führende Personen. der Landesver- 
eidigungs-Organisationen), den Soldater 
jegenüber, werden durch diesen Entwur 
Nargestellt. 
In Sachen Sperrvertrag 
Warschau will Bonn unter Druck setzen 
(hvp) Die Volksrepublik Polen will alles 
tun, was nur möglich ist, um Bonn zu ver- 
anlassen, den Atomsperrvertrag unver- 
züglich zu unterzeichnen. Dies brachte die 
. . = w 
82. Deutscher Katholikentag in Essen 
Veranstaltungen der Heimatvertriebenen und Flüchtlinge 
Das Wochenende vom 7. bis 8. Seen Weitere Informationen liegen in allen Kir- 
1968 ist der Höhepunkt des 82. Deutschen hen des Bundesgebietes aus oder können 
Katholikentages in der Ruhrmetropole zeim Katholikentagsbüro in 43 Essen, 
Essen. Der Sonnabend wird beson- ".wölfling 12, angefordert werden. . 
jers als Tag der Begegnung aller Dje Oberschlesier aus dem weiten Bun- 
Heimatvertriebenen und Flüchtlinge be- jesgebiet sind erst vor wenigen Wochen 
gangen. Dieser beginnt mit einem festli- ‚m Bundestreffen der Landsmannschaft 
hen Gottesdienst, der um 10 Uhr 3er Oberchlesier nach Essen gekommen 
im Gruga-Stadion von dem Beauftragten ınq haben teilweise große Opfer gebracht, 
ler Deutschen Bischofskonferenz für die ‚m ihre Heimattreue zu bekunden. Daher 
Seelsorger der Heimatvertriebenen und ;jind ganz besonders die Landsleute an 
und Flüchtlinge, Bischof Heinrich Maria Rhein und Ruhr aufgerufen, recht zahl- 
ranssen aus Hildesheim, in Konzelebra- ‚eich am 7. September (Sonnabend) zum 
tion mit heimatvertriebenen Priestern Tag der Begegnung des Deutschen Katho- 
gefeiert wird. Danach finden zahlreiche j;kentages nach Essen zu kommen, A.K 
3Zegegnungstreffen statt. Dieser Tag der 
3Zegegnung steht unter dem Leitwort: u 
‚Ordne unsere Tage in Deinem Frieden“. Von Köln nach Essen . 
Alle Heimatvertriebenen und Flüchtlinge Heimatvertriebene, Flüchtlinge, 
sind zur zahlreichen Teilnahme .aufgeru- Spätaussiedler: 
ten, damit dieser Tag eine rechte und ein- Omnibusfahrt zum „Tag der Begeg- 
Adrucksvolle Aussage im Sinne dieses Leit- ‚ung“ beim „Deutschen Katholikentag“ in 
wortes wird. Auf die herzliche Einladung 5ssen am Sonnabend, d, 7. September 
des Apostolischen Protonotars Prälat Me BE HOIA E30 ZUBE SrüM AU PAIR 
Golombek in unserer Ausgabe Nr. 15 ahrt Köln 7.30 Fr früh a ark: 
. hi : Jlatz für Omnibusse (hinter dem Hauptbahn: 
vom 1, 8. 1968 sei hingewiesen, ä & ıof Köln, Breslauer Platz neben Hotel Neun 
Zur Deckung der Gesamtkosten des 82. zig, Goldgasse) 
deutschen Katholikentages wird ein Pro- Rückfahrt ab Essen: 18.30 Uhr 
grammheft mit einem Tagungsabzeichen Fahrpreis für Hin- u. Rürkfahrt: 5.56 DM 
zum Betrag von DM 3,— verkauft. Das Ta-. Anmeldung beim Büro des Diözesan 
gungsabzeichen berechtigt zum freien Ein- ET De De a nen 
‚ritt in das Grugagelände und zum Erwerb .Köln, Georgsir, 20, Leleion: 
ainer Sonderkarte für Straßenbahn und Bei Anmeldung Einzahlung des Betrage: 
Busse während der Tage des Katholiken- I DM auf Postscheckkonto Köln Nı 
tages.‘ . Te - Der Diözesanseelsorger 
Der Sonderpreis für eine Tagesfahrkarte , „für die Heimatvertriebene: 
zur beliebigen Benutzung aller . Straßen- a Oskar Golombek 
bahnlinien und Busse beträgt- DM 1,50, i Apostolischer Protonotar 
Hochhaus für Exportunternehmen 
jon. Die staatlichen Exportfirmen für 
'ndustrieerzeugnisse in Kattowitz er- 
nalten im Zentrum der Stadt ein 20stök- 
kiges Bürohaus, meldet die Zeitung „Dzien- 
nik Zachodni“, Mit dem Bau soll noch in 
liesem Jahr Megonnen werden.
	        

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