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Unser Oberschlesien (1967)

Bibliographic data

fullscreen: Unser Oberschlesien (1967)

Structure type:
Periodical
Collection:
Landsmannschaft der Oberschlesier
Title:
Unser Oberschlesien
Subtitle:
Organ der Landsmannschaft der Oberschlesier e.V., Bundesverband Bonn, Rh.
Place of publication:
Frankfurt, M.
Year of publication:
1951
Publisher:
Unser Oberschlesien

Physical location:
Bibliothek der Stiftung Haus Oberschlesien, Ratingen
Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=010038280
Structure type:
Periodical volume
Collection:
Landsmannschaft der Oberschlesier
Title:
Unser Oberschlesien
Subtitle:
Organ der Landsmannschaft der Oberschlesier e.V., Bundesverband Bonn, Rh.
Volume,Issue,Number:
1967
Place of publication:
Görlitz
Year of publication:
1951
Publisher:
Senfkorn-Verl.

Physical location:
Bibliothek der Stiftung Haus Oberschlesien, Ratingen
Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=010038280_1967

Periodical issue

Structure type:
Periodical issue
Title:
Juni 1967
Volume,Issue,Number:
11

Contents

Table of contents

  • Unser Oberschlesien
  • Unser Oberschlesien (1967)
  • Januar 1967 (1)
  • Januar 1967 (2)
  • Februar 1967 (3)
  • Februar 1967 (4)
  • März 1967 (5)
  • März 1967 (6)
  • April 1967 (7)
  • April 1967 (8)
  • Mai 1967 (9)
  • Mai 1967 (10)
  • Juni 1967 (11)
  • Juni 1967 (12)
  • Juli 1967 (13)
  • Juli 1967 (14)
  • August 1967 (15)
  • August 1967 (16)
  • September 1967 (17)
  • September 1967 (18)
  • Oktober 1967 (19)
  • Oktober 1967 (20)
  • November 1967 (21)
  • November 1967 (22)
  • Dezember 1967 (23)
  • Dezember 1967 (24)

Full text

UNSER OBERSCHLESIEN 
Oberschlesische Sage aus dem Kreise Leobschütz — Von Hugo Eichhof 
Dort, wo in Oberschlesien zwischen chändlich. Musik, Gesang und Tanz wur- 
Xatscher und Dirschel im Kreise len immer toller, Gläserklirren und Stie- 
Leobschütz heute ein großer Sumpf liegt, elstampfen immer lauter. 
ıaus dem im Sommer nachts Unken ihre ” : x 
jiefen Stimmen ertönen lassen, stand vor Tl En a 
Zeiten ein Gasthaus, in dem es zu jeder te der Tisch? Brach die Säule, um die 
Zeit laut und lustig zuging, besonders, ie tanzten? Da fiel ein Musiker vom 
wenn die Fuhrleute aus den Gipsgruben nl]: kam nicht ein kalter Wirbelwind 
zon Dirschel daherkamen. Am schlimm-=- 7.72 nd N Sa Er tet rate 
;ten aber trieb es einmal eine Gesellschaft oe dern eher tet eh U ein u N 
ron übermütigen Burschen mit ihren Mäd- Ne DrStein STSEHOU Sin BTÄHS 
hen En daß alle JE onrieng vos 
* . . . ijeß sie hin un! er, daß sie aus ihrer 
va WET Ss om Kara Die De °runkenheit erwachten. Sie eilten zur Tür 
 hwie berall” Die Sale"  hven Vaas ınd wollten hinaus; aber mit Schrecken 
eilig SS Grab in den Kirche N ES suchen ahen sie, daß das Gasthaus in die Erde 
Dort knieten sie vor dem bleichen Leib des SD ei 
Aerrn, der hinter Lichtern, die in bunten -.ı1tes und Feuchtes "on unten. an. sie 
3läsern standen, lag. Darüber thronte ran daß sie schrien: „Wasser, Wasser!“ 
verschleiert auf dem blumengeschmückten a stiegen auf Stühle und Tische, stießen 
\ltar das Allerheiligste in der Monstranz. > d 3 
Doch in dem Gasthaus dachte man nicht A ücchen a Ba halt Dede 
ın den Todestag des Erlösers, dachte man icht: 4h 
licht an Beten und Stillesein. Musik 19765; ‚Das Gasthaus versank und alle, 
spielte einen Walzer nach dem anderen . " 
Frunkene Burschen schwangen ihre Mäd- So hat Gott den Karfreitagsfrevel, ge- 
:hen im Kreise, johlten und lachten über- .traft. Mit Grauen geht jeder nachts vor- 
nütig, aßen und tranken immerzu, lach- ei. In dunklen Nächten sieht man Lich- 
;jen die vorübergehenden Kirchgänger aus, er dort herumirren, und man hört Gei- 
;potteten über deren Warnungen und en spielen und Lachen und Johlen; aber 
schrien, wenn es einen Gott gäbe, möge vehe dem, der den Lichtern oder der 
ır sich zeigen, möge er ihnen ein Zeichen Musik folgt, er versinkt rettungslos im 
zeben. Sie fluchten und lästerten ganz iumpf. Hugo Eichhof 
neuen Haushalt und werden jetzt von‘ den 
Kindern betreut. Trotz hohen Alters (81, 79 
ınd 75) erfreuen sich die drei Oberschlesie- 
innen guter Rüstigkeit und Gesundheit, so 
laß sie einen wohlverdienten Ruhestand in 
ler Wahlheimat verbringen. Zum 75, Ge- 
‚urtstag gratulieren der Jubilarin neben den 
Kindern, 7 Enkel und 2 Urenkeln die vie- 
en Gleiwitzer Bekannten, : F.H 
Am 5. 6, 1967 feierte unsere Landsmännin 
.nni Rybarsch geb. Pilarek ihren 75. 
:;eburtstag, Die Jubilarin, die Seit 
’ahren eifrige Leserin von „Unser Ober- 
Chlesien“ ist, wurde am 5. Juni. 1892 in Ja- 
‚OW Krs. Kattowitz geboren. Seit 1957 ist 
je im Bundesgebiet. 1959 starb ihr Mann 
ınd 193 ihr einziger Sohn, kaum 46 Jahre 
alt. In der Heimat war ihr letzter Wohnort 
3euthen O/S, Kaiserstr. 3. Jetzt wohnt sie 
.n 64 Weinheim/Bergstr., Stettinstr. 48, Mit 
ıns gratulieren Schwiegertochter, Enkelir 
ınd Geschwister. . 
; * ; 
Zum 70. Geburtstag am 11. 6. 1967 
ıerzliche. Glückwünsche unserm Landsmann 
Paul Ceppa aus Ehrenforst O/S, jetzt 6091 
gddersheim/M., Friedensstr, 12. 
13 
& 
unsere Landsmännir 
rau Maria Klatzek 
vohnhaft in 407 Rheydt 
‚imitenstr. 154, frühe 
nm ’ Hindenburg, Kron- 
>rinzenstraße 441, feier‘ 
ım 8. Juni 1967 ihren 65. 
3eburtstag. Ihı 
sratulieren recht herz- 
ich ihre Kinder Ursula 
Aulich geb. Klatzek, 
3rigitte Boulay geb. 
<latzek, Anneliese 
Aretz geb. Klatzek, 
Schwiegersöhne Georg, 
‚Aelmut und Jürgen, so- 
vie Enkelkind Christian und Frau Brigitte 
Oberschlesische Familiennachrichten 
= un = 
fin Leben für Oberschlesien 
Am 12, Juni d. JS. begeht Ldsm. August 
Janiels in Bochum, Hattinger Str. 315, in 
jewundernswerter körperlicher und geisti- 
jer Frische seinen 75, Geburtstag. 
Der gebürtige Tarnowitzer widmete sich 
vom Zeitpunkt seiner Schulentlassung an 
nit immer gleichbleibendem Interesse und 
Meiß den Aufgaben der knappschaft- 
ächen Sozialversicherung. Nach 
jber 50jähriger Tätigkeit bei der Oberschle- 
ischen- und Ruhr-Knappschaft, die im we- 
jentlichen nur durch die Teilnahme an bei- 
len Weltkriegen und Kriegsgefangenschaft 
ın Frankreich und Rußland unterbrochen 
vurde, ist er im Jahre 1958 als Knapp- 
ichaftsoberinspektor in den Ruhestand ver- 
etzt worden. 
Schon in jungen Jahren stellte er sich 
nit einem Über die reine Pflichterfüllung 
weit hinausgehenden Idealismus seiner ge- 
jebten oberschlesischen Heimat zur Verfü- 
zung. In Oberschlesiens ‚hartem Ringen um 
las Selbstbestimmungsrecht wirkte er mit 
m Deutschen Plebiszitkommissariat und im 
>aritätischen Ausschuß, Daneben gehörte er 
ziner Selbstschutzformation an. . . 
Zweimal mußte Ldsm. Daniels, der seit 
920 mit Elfriede Werner aus Tarnowitz 
verheiratet ist und einen Sohn hat, die Hei- 
nat verlassen. Nach der unseligen Teilung 
Dberschlesiens mußte er im Jahre 1922 seine 
/aterstadt verlassen und fand berufliche 
Wiederverwendung in Bochum. Hier schloß 
z2r sich dem Verband heimattreuer Ober- 
ichlesier an, dessen Vorsitzer er alsbald 
wurde. Während des zweiten Weltkrieges 
jur Oberschlesischen Knappschaft nach 
Gleiwitz zurückversetzt, mußte seine Fa- 
nilie 1945 erneut die Heimat verlassen. 
Nieder in. Bochum wurde er Mitbegründer 
les‘ Bundes der Vertriebenen und der 
sreisgruppe Bochum der Lands- 
nannschaft der Oberschlesier. 
als Schriftführer, Organisationsleiter, Sozial- 
eferent der Kreisgruppe und als Beauf- 
‚agter. für Sozialversicherungs- und Knapp- 
ichaftsangelegenheiten der Landesgruppe 
Jordrhein-Westfalen der Landsmannschaft 
Jer Oberschlesier stellte er uneigennützig 
Treizeit und Erfahrungen in den Dienst der 
jozialen Betreuung seiner Landsleute. Durch 
jeinen Ideenreichtum und nie erlahmenden 
Zifer hat er die landsmannschaftliche Ar- 
»jeit wesentlich gefördert. 
Mit Genugtuung ist festzustellen, daß 
„dsm. Daniels nicht zu der Zahl derer ge- 
‚ört, die dem Feierabend des Lebens hilfs- 
os gegenüberstehen. Neben seinem selbst- 
‚osen und unauffälligen Wirken für die 
Xeimat leitet er seit 19%9 im Bund der 
»ozialversicherungs-Beamten und Angestell- 
en die Fachgruppe Knappschaftsversiche- 
ung der Vereinigung der ARuhestands- 
>eamten und Hinterbliebenen, wirkt als 
3eisitzer beim Ausgleichsamt der Stadt Bo- 
hum mit und ist Beisitzer im Feststellungs- 
nd Prüfungsausschuß für Kriegsgefangenen- 
»ntschädigung. Zwischenzeitlich war er Mit- 
zlied des Kreditausschusses beim Fürsorge- 
ımt der Stadt Bochum sowie Haupt- und 
Iilfsschöffe beim Landgericht Bochum. 
Mit erstaunlicher Energie und einem in 
leglicher Sachlage meisterlichen Geschick 
iberwand Ldsm, Daniels alle Schicksals- 
.chläge und fand noch Gelegenheit, im un- 
ıgennützigen und beständigen Einsatz fast 
sin Menschenalter hindurch zum Wohle sei- 
ıer Ooberschlesischen Heimat und seiner 
Landsleute tätig zu sein. Zahlreiche Ehrun- Das 75. Lebensjahnr vollendet am 17. 
zen waren der Dank für seinen beispiel- uni 1967 die Witwe Else Kaminsky ge- 
2aften Einsatz. ” orene Kramer, früher Gleiwitz, Löschstr, 12, 
In Anerkennung seiner Verdienste im Ab- tzt x 4406 Muldenau bei Bitterfeld, Glück- 
timmungskampf ist er mit dem Schlesit- ‚ufstraße 12, Die Jubilarin, als Tochter des 
chen-Adler-Orden ausgezeichnet worden. rorschlossers Johann Kramer {in Laura- 
die Landsmannschaft der Oberschlesier hat _ütte geboren, kam mit ihren Eltern 1902 
hm als einem der ersten mit der Verlei- ach Gleiwitz, trat 1906 in dem bekannten 
ıung der Silbernen Ehrennadel „einenhaus Johann Broll auf der Wilhelm- 
ür seine unschätzbaren Dienste gedankt. t(raße in die Lehre und war bis zu ihreı 
+ußerdem sind ihm zahlreiche Ehrenmit- rerheiratung mit dem Kaufmann Walter 
liedschaften verliehen worden. Dank seiner raminsky in der Abteilung Stoffe und Lei- 
„eistungen und seines menschlich warmen, en als Verkäuferin tätig. Nach dem Ab- 
r/erbindlichen Wesens hat Ldsm, Daniels in ben ihres Gatten kam sie mit ihren 3 
ıchem Maße die Achtung und das Ver- <indern in der Kriegszeit wieder ins Eltern- 
rauen seiner Vorgesetzten, Mitarbeiter und ıaus zurück und wurde mit ihren Schwe- 
"reunde erworben. Seine Verdienste im un- stern Paula und Olga Kramer aus der 
sigennützigen und opferbereiten Einsatz für Heimat vertrieben. In Muldenau fanden sich 
lie Heimat, seine Landsleute und für die gie Heimatlosen wieder. gründeten einen 
zemeinschaft werden allseits anerkannt. 
Der kroßen Zahl der Gratulanten schließt 
ich die Kreisgruppe Bochum der Lands- 
nannschaft der Oberschlesier mit beson- 
lerer Herzlichkeit an und wünscht ihrem 
"andsmann und Freund neben guter Ge- 
sundheit noch viele Jahre frohen und aus- 
:üllenden Wirkens, ‚, 
Adolf Lyko 70 Jahre 
Wer kennt ihn nicht, unseren Veteranen 
‚ür die deutsche Sache in Oberschlesien und 
3ayern? Am 23. 6, 1897 in Leobschütz 
3/8 gehnren. nar') der Schulzeit kaufmänni- 
:che Lehre in Rati- 
»or absolviert, an- 
ichließend bei der Fa. 
Itto Schönfelder in 
3reslau tätig, unsern 
„andsmann Adolf LYy- 
:o. Nach der Teilnah- 
ne am ersten Welt- 
<rieg an der Front in 
"rankreich verwundet, 
ibernahm er im Jahre 
921 ein Feinkost- und 
Lebensmittelgeschäft 
n Kattowitz. Auch 
ıach der gewaltsamen 
Losreißung von Ost- 
Jberschlesien aus dem Verband des Deut- 
chen Reiches vertrat er in den deutschen 
/ereinen die deutschen Angelegenheiten, sei 
1 im Turn- oder Gesangverein und sonsti- 
zen Organisationen, So war es kein Zufall, 
laß man ihm schon in den ersten Tagen 
® 
Herzliche Geburtstagsgrüße unserer Lands: 
nännin Hildegard Mehrforth zum 10. 6. 
rüher Ehrenforst O/S, jetzt 6996 Markels- 
ı1eim Krs. Bad Mergentheim, 
Zum Tode 
von Hermann Janosch 
Zum Tode unseres unvergessenen Lands 
nannes Konrektor i. R. Hermann Ja 
‚Osch, über dessen Hinscheiden wir schor 
jerichteten, teilt uns ein ehemaliger Kollege 
.Tgänzend folgendes mit: 
„Ich war zwar nur Gasthultschiner, habe 
‚ber gesehen, wie er in übergroßer Heimat- 
ijiebe an Köberwitz, seinem Dienstort 
ınd dem gesamten Hultschiner Ländchen 
ıing. Als gebürtiger Petershofener hat eı 
wohl im ganzen Kreis viele verwandtschaft- 
iche Beziehungen gehabt. Als Vorsitzendeı 
les Reichsverbandes heimatliebender Hult- 
Chiner half er, wo er nur irgend konnte 
lien seinen Landsleuten mit Rat und Tat. 
js würde hier im kleinen Rahmen zu weif 
ühren, alle seine Verdienste um die Heimat 
‚ervorzuheben. Aber überall stand er seinen 
dann, wenn es hieß, seine Treue zu Heima!l 
.nd Vaterland zu bekunden, sei es im 1 
Veltkrieg, aus dem er als Leutnant der Res 
‚.eimkehrte, und im 2. Weltkriege, wo el 
uletzt. zum Major d. Res. befördert‘ wurde 
)jas bittere Los russischer Kriegsgefangen: 
chaft blieb auch ihm ‘nicht ‚erspart. Glück- 
che Tage konnte er aber noch ‚im Kreise 
einer Lieben in Frankfurt/Main verleben. 
Auch der Schule blieb er weiterhin treu und 
vurde als Konrektor pensioniert. Literarisch 
m heimatlichen Sinne betätigte’ er sict 
igentlich . immer,“ ' Seine. Heimatbüchlein 
Unsere Hultschiner Heimat in. Sagen, Sitten 
ind Gebräuchen“ und das oberschlesische 
‚jesangsheft — „Wie’s daheim war!“ sind 
ine bleibende Hinterlassenschaft. Anerken 
‚ung erntete er von allen Seiten. Dafür zeu- 
‚jen die vielen Orden und Ehrenzeichen, die 
hm verliehen wurden. Nun ruht der nim- 
nermüde, stets in enger Verbindung mit 
ler Heimat bleibende Hermann Janosch aus 
iR. 1. P. Ihm kann man wirklich nur den 
inen Nachruf widmen: „Der ist in tiefster 
‚eele treu, wer die Heimat liebt wie du!* 
Dein Freund Franz Striegan, Rektor 
„ D., Düsseldorf-Mettmann, Siegstr, NT. 4. 
- 
Im Alter von 76 Jahren verstorben ist die 
-leischermeisterswitwe Anna Dolesich 
‚eb, Liboschik, früher CGleiwitz, Turm- 
itraße' 8, jetzt 45 Osnabrück, Osningstr, 30 
»%e Verstorbene stammte aus dem ober- 
chlesischen Fleischergeschlecht Libo- 
Chik, das in Gleiwitz sich durch viele 
enerationen im Berufs- und Organisations 
:'ben des Fleischerhandwerks verdient ge 
„acht hat und zeitweise als Obermeistel 
owie anderer Ehrenämter der. Fleischer: 
aınung Gleiwitz vertreten war. Die Tradi: 
on hat auch diese tüchtige Meisterfrau ge: 
flegt, die mit FM Dolesich den Ehebuna 
hloß und inmitten der Altstadt Gleiwitz 
n eigenen Grundstück, Turmstraße 8, ein 
estrenommiertes Fachgeschäft betrieb. Alt 
«ach Wiedererrichtung des OS. Fleischer. 
erbandes nach dem 1. Weltkrieg neben der 
esellenprüfung den Verkäuferinnen die 
blegung des Examens nach besonderem 
‚erufsbild zur Pflicht gemacht hatte, wurde 
rau Dolesich in die Prüfungskommission 
‚ewählt, der praktische Teil im. Dolesich: 
jeschäft, der theoretische Teil in der Be- 
ufsschule durchgeführt; bis zur Vertreibung 
‚us der Heimat hat.die Verstorbene ihr 
chwieriges Amt als Prüfungsmeisterin ver- 
valtet. Ihr Name ziert das Ausweisdokumen{1 
ieler Fachkräfte des Fleischerhandwerks. 
'ern der Heimat hat sie in Osnabrück ihre 
letzte Ruhestätte gefunden, 
* we 
In Memmingen, Brucknerstraße 7, verstart 
ım 12. 5. 67 im Alter von 77 Jahren ein 
reuer Oberschlesier, unser Landsmann 
‚zeichsbahn-Lokomotivführer ii, R. Arthur 
Ender Er war lange Jahre im Bereich 
ler Reichsbahndirektion Oppeln tätig und 
stammte aus Birken Kreis Cosel 0/S. 
Die Tarnowitzer Straße in Peiskreitscham O/$ 
—— 
In Kanada verstorben‘ 
Wie aus Kanada berichtet wird, ist in 
‚oronto im Alter von 67 Jahren unser 
„andsmann Paul Woyte, in der dortigen 
jeutschen Gemeinde eine beliebte und be- 
tannte Erscheinung, einem plötzlichen Herz- 
ınfall erlegen. 
Paul Woyte kam als studierter Forstwir! 
nit seiner Frau im Jahre 1928 nach Kanada 
3eine Heimat war Oberschlesier 
Pleß). In Toronto baute er sich eine 
Freibhausgärtnerei auf. Arbeit und um- 
ichtsvolle Planung waren seine Stärke, Vor 
sinigen Jahren konnte er sein Geschäfi 
zut verkaufen und er hoffte, sich zur Ruhe 
jetzen zu können. WUntätigkeit allerdings 
varen einem Paul Woyte unmöglich. Er be- 
‚:ätigte sich ehrenamtlich im Verein Harmo- 
ae, dem er 39 Jahre als Mitglied ange- 
ıörte. Er zählt zu den wenigen Ehrenmit- 
zliedern des Klubs. Geselligkeit, Humor und 
.Zil£sbereitschaft machten sein Leben zum 
Yorbild für alle. die ihn kannten. 
Glockenweihe in Ubstadt 
Im November vorigen Jahres hatten wi: 
iber die neuerbaute evangelische Gnaden: 
zirche in Ubstadt berichtet, die von unse: 
em Gleiwitzer Landsmann Pfarrer Herber 
3artsch in Bruchsal verwaltet und be 
reut wird. Am 18. Juni 1967 werden in Ub: 
‚tadt die vier neuen Glocken eintreffen 
lie am 25% Juni eingeweiht werden, Wer am 
8. 6. 67 nachmittags auf der Bundesstraße 
Jort in Ubstadt vorbeifährt, ist herzlich 
uote den stattfindenden Bazar zu be 
suchen. 
OBERSCHLESI 
Wird Ruch-Bismarckhütte 
Landesvizemeister? 
Nach dem '21. Spieltag lassen sich noch 
eine endgültigen Prognosen über den 
„‚andesmeister feststellen. Dennoch kann 
schon heute den Bergmännern aus Hinden- 
jurg eine reelle Chance zugebilligt werden. 
zu dem 7. Titel würde dann der 8. Landes- 
neister hinzukommen, In den letzten 3 Spie- 
en konnten sie Zawischa Bromberg und 
Zuch Bismarckhütte besiegen und in Kra- 
czau gegen Weichsel, dank der hervorragen- 
lien Leistungen des eigenen Schlußmannes 
<ostka ein Unentschieden ‘herausholen 
die kommenden Heimspiele gegen Lodz unc 
;tettin‘ dürften wohl zu Gunsten der Hin- 
‚enburger ausfallen und bei den Auswärts- 
pielen gegen Schomberg, Reichshof und 
josnowitz werden sicherlich zwei Punkte 
ür die. Bergmänner heraushängen. 
Ruch Bismarckhütte, mit dem Verfolge: 
zosnowitz punktgleich, liegt, bedingt durcl 
las bessere Torverhältnis, auf dem 2. Ta 
)ellenplatz. Während der 5:2 Sieg über der 
„KS Lodz als beachtlich angesehen werder 
tann, entsprach der 1:0 Sieg über die Schom- 
)jerger keineswegs den gezeigten Leistungen 
ie 10 000 Zuschauer waren daher auch nich: 
on diesem Spielausgang begeistert, Wen 
:.je Männer von Ruch das Spiel gegen die 
‚osnowitzer gewinnen und auch in Krakaı 
egen Cracovia beide Punkte auf ihrem 
luskonto verbuchen, dann könnte der 5 
rizemeister-Titel in die Geschichte des Bis 
narckhütter Fußball eingetragen werden 
nn Spiel gegen Legia Warschau kann Ruck 
ls klarer Favorit angesehen werden.‘ Die 
uswärtsspiele gegen Stahl Reichshof ung 
Kattowitz dürften dänn für die Tabellen. 
lazierung nicht mehr von Bedeutung sein 
Durch den 6:2 Sieg über Cracovia Krakau 
:‚onnten die Männer von Polonia Beuthen 
hr ungünstiges Torverhältnis ausgleichen 
ınd belegen nunmehr mit 27:27 Toren den 
. Tabellenplatz. Der Ausgang der. .kommen- 
jen. Auswärtsspiele ist noch ungewiß. Sie 
ahren' nach Warschau, Stettin und Breslau. 
vuf eigenem .Platz. müssen sie noch gegen 
Cattowitz und Bromberg antreten, Die 
3reslauer, die kürzlich erst die Sosnowitzer 
mit 3:0 besiegten, werden alles daran set- 
’en, um sich weiter vom Tabellenende zu 
intfernen, 
Der‘ GKS Kattowitz konnte den Soßnowit- 
‚gern ein beachtliches 0:0 Unentschieden ab- 
ingen und in Krakau den Tabellenletzten 
3racovia mit 2:1 schlagen. Weniger ange- 
ıehm dagegen war die 0:4 Niederlage aui 
ägenem Platz gegen Legia Warschau. Hier 
1aben die Kattowitzer alles andere als Liga- 
'eife gezeigt. Bei dieser spielerischen Lei- 
tung werden sie in den nächsten Wochen 
vohl kaum ihre Anhängerschaft begeisterr 
:önnen. 
ın akuter Abstiegsgefahr befinden sich die 
ichomberger. Ein Sieg gegen Bergmanr 
lÄindenburg ist kaum zu erwarten, Auch in 
odz werden sie wohl kaum die Punkte ge- 
innen, Bei den Spielen gegen Weichsel, 
tettin und Reichshof müssen sie daheı 
les riskieren, um in der Landesliga zu 
erbleiben. . 
Mit einer konstanten Beharrlichkeit ver- 
eidigen die Männer von Odra Oppeln seil 
Vochen den ersten Tabellenplatz in der II 
„andesliga. Der Kampf ist zwar auch hieı 
ıoch nicht entschieden, doch dürften an 
:inem Wiederaufstieg in die erste Landes- 
iga kaum noch Zweifel bestehen, Der 
weite oberschlesische Vertreter in dieser 
‚andesklasse, Unia Ratibor, belegt nach 
lem 1:0. Sieg über Viktoria Jaworzno, der 
.. ‚Tabellenplatz und befindet sich damit ir 
ner durchaus gesicherten Position. Sie 
verden auch in der kommenden Fußball- 
‚atson die oberschlesischen Farben in dieser 
„andesklasse vertreten. 
In der dritten Landesliga hat sich in. den 
etzten Wochen Urania Kochlowitz weiter 
ın der Tabellenspitze behaupten können. 
Auf Platz 2.bis 5 liegen Königshütte, Ryb 
ik, Radlin und Piast Gleiwitz. Die kom 
nenden Wochen werden zeigen, wer Von 
liesen Mannschaften an den Ausscheidungs- 
<ämpfen um den Aufstieg in die Il. Landes- 
iga teilnehmen wird, Bei Urania Kochlo- 
witz kann schon heute die Gruppenmeister« 
ichaft als gesichert angesehen werden, 
Wochen hindurch lag der AKS Königs. 
ıütte an der Spitze der Tabelle der Grup 
pe 1 der Bezirksliga. Nach dem 21. Spiel- 
tag mußten die Königshütter jedoch ihre 
>osition an Slavia Ruda abtreten, die die- 
jen Platz auch am 22, Spieltag behaupten 
‚ennten. 
In der Gruppe 2 der gleichen Klasse ha! 
‚ich der MZKS Klausberg die. Tabellenfüh- 
Suchanfragen 
Emanuel Pluta, geb, 28. ". 1900 in Lu‘ 
dlinıtz sucht Arbeitskollegen des Zeit- 
raumes 1915—1921 (Muha Tiefbau- und Stein- 
jefzbetrieb Königshütte, Baum und Ernst, 
Schweıtzer und Opler-Bitkowitz, Oberschle- 
sische Elektrizitätswerke Chorzow) Albert 
Cebulla, Hammerlok. Emanuel 
Monkos, Peter Mainka, Selondek, 
Knittelil, Knappe, Tomalla, Eben- 
alls werden die Anschriften gesucht von 
orenz Sprycha (v. Amt Lublinitz), Paul 
chütteck (Polizeibeamter) (Schütteck). 
ıntworten erbeten an: V, E. Voth — 
ktentenberater — Hamburg 55, Sülld. Mühlen. 
veg 4-F. 
Wir suchen Landsleute aus Hinden- 
‚„urg O/S, die in den Jahren von 1925 bis 
338 oder auch bis 1945 in der Reden- 
traße Nr. 4 gewohnt haben und die mit 
ler Familie Georg Ledwoch und Frau 
\nna verw. Laba geb. Bauch, Sohn Werner 
uedwoch (vormals Laba), geb. am 30. 6. 193% 
in Hindenburg, Redenstr. 4, später bis 1946 
Nr. 11 vom 8. Juni 1967, Seite 7 
EAU 
Schläger im KZ Waldheim 
‚UFJ) Wie in anderen sowjetzonalen 
strafvollzugsanstalten hat sich auch im 
Zuchthaus Waldheim die Behandlung 
jer Häftlinge verschärft. Die Wachmann- 
ıchaft wurde mit Gummiknüppeln ausge- 
üstet, die mit einer Stahleinlage ver- 
tärkt sind. Zahlreiche Wärter machen 
zon dem Knüppel regen Gebrauch. Be- 
sonders gefürchtet sind als Schläger der 
Kommandoleiter Leutnant Weinhold, 
jer es hauptsächlich auf Westdeutsche und 
Nest-Berliner abgesehen hat, und der 
>olizeimeister Scheppan. Weinhold 
schlug Ende März in einer Arrestzelle 
;inen politischen Häftling derartig zusam- 
nen, daß dieser in die Krankenstation 
eingeliefert werden mußte, 
Geklagt wird von den Häfflingen über 
Jie schlechte Verpflegung. Mittags gibt es» 
n der Woche nur mit Graupen und Nu- 
Jjein durchsetzte Wassersuppen. Ein Kar- 
‚offelgericht wird nur einmal wöchentlich 
ıusgegeben. An Kaltverpflegung erhalten 
ırbeitende Häftlinge täglich 50 g Fett. und 
‚5 g Wurst. Für nicht arbeitende Häftlinge 
wurde die Rationen auf 15 g Fett und 20 g 
Vurst gekürzt. 
Das Zuchthaus Waldheim ist gegenwär- 
‚ig mit etwa 3000 Häftlingen belegt, von 
jenen 30 bis 40% aus politischen Grün- 
lien verurteilt worden sind 
ung erkämpfen können und die Schom- 
Jerger auf den 2. Platz verdrängt. 
Am Tabellenende liegen. in der einen 
‚ruppe Unia Alt-Berun und Bergmann 
>jaski und in der anderen Gruppe Laura- 
ıütte und BBTS Bielitz. Für diese Mann- 
schaften dürften kaum noch Hoffnungen be- 
;tehen, ihre Positionen zu verändern und 
jamit den Verbleib in der Bezirksklasse zu 
sichern. mt, 
Verein für Rasenspiele 
Tarnowitz O0/S 
In der Patenstadt Bockum-Hövel/ 
Vest£, haben sich nunmehr die Männer vom 
/£fR zum dritten Mal seit der Gründung der 
Lraditionsgemeinschaft getroffen und von 
ler so schönen Vergangenheit. gesprochen. 
Z/ertretend für den aus gesundheitlichen 
iründen verhinderten Sprecher der Tarno- 
witzer Fußballgemeinde, Herbert Sornik, 
‚at Sportkamerad Walter PiwowarczyK 
las 3. Treffen eröffnet und nach der Be- 
‚rüßung der ehemaligen VfR-Mitglieder der 
jefallenen ‚und Verstorbenen gedacht. Die 
.iste dieser Toten, so erwähnte er, wird 
on Jahr zu Jahr größer. Trotzdem ist die 
Zahl der Erschienenen im Vergleich zu den 
/orjahren mehr als erheblich gestiegen. Es 
zann als Zeichen dafür gewertet werden, 
laß die VfR Tradition fortlebt und ar Be- 
tändigkeit gewinnt, Die Verbundenheit die- 
er Fußballgemeinde zeigte sich auch in den 
jelen Grüßen, die von diesseits und jen- 
jeits, sowie dem Ausland eingegangen wa- 
‚en. Besonders dankbar empfand die Tarno- 
witzer Fußballgemeinde die Grüße des DFB, 
lie Wilhelm Kalisch aus Frankfurt über- 
»rachte, wo er kürzlich erst über die Tätig- 
zeit der Traditionsgemeinschaft berichtete, 
Das gemeinsam gesungene Vereinslied, in 
Jem es heißt „Grün und weiß sind wir: ge- 
zleidet, tragen unsern Dreß mit Stolz“, ver- 
‚etzte die Mannen in die Zeit zurück, wo 
Je selbst noch auf dem grünen Rasen die 
Jarben des VfR vertraten und bemüht wa- 
zen, den Gegner zu schlagen. Der Texter, 
ler vor mehr als 50 Jahren die Worte zu 
liesem Lied geschrieben hat, wird damals 
wohl kaum an Veränderungen gedacht ha- 
en, wie sie nach dem Kriege eingetreten 
jind. Der Satz, der VfR, der geht niemals 
ınter, besitzt deshalb heute eine besondere 
jedeutung und ist inzwischen Treuschwur 
Jer Tarnowitzer Fußballgemeinde geworden. 
In einer sehr regen Aussprache wurden 
"ragen der Vergangenheit und Zukunft be- 
‚prochen. Die bestehenden Bande sollen 
noch mehr verstärkt werden und ihren 
I1öhepunkt in einer noch zu schreibenden 
7hronik finden, Der an alle, auch an die 
\bwesenden, gerichtete Appell, an diesem 
Nerk mitzuarbeiten, dürfte nicht ungehört 
‚erbleiben. Eine besondere Beachtung wurde 
‚uch der Frage eines noch zu bildenden 
3ildarchivs geschenkt, Dabei konnte erfreu- 
icherweise festgestellt werden, daß wesent- 
ch mehr Bildmaterial die Zeit überdauert 
at, als ursprünglich angenommen wurde. 
Einstimmig beschloß die Fußballgemeinde, 
m Jahre 19%9 wiederum in der Patenstadt 
zu erscheinen und im Rahmen des großen 
Carnowitzer Heimattreffens das IV. VfR- 
Sondertreffen zu veranstalten. WR. 
Teddy Wystrach + 
In Köln verstarb am 5. Mai 1967 der 
Cattowitzer Boxsportler Theodor 
Teddy) Wystrach. Theo wohnte in 
Kattowitz auf der _Viktorlastraße 17. 
Wystrach war mehrfach polnischer Meister 
im Halbschwergewicht und mehrfacher pol- 
aischer Armeemeister, Wystrach diente vor 
939 in der polnischen Marine. 
Obwohl aus einer Optantenfamilie stam- 
mend, entschied er sich wie alle seine Ge- 
schwister für. das Deutschtum. Den zweiten 
Weltkrieg machte er in der deutschen Armee 
an verschiedenen Fronten mit. In Norwegen 
vurde er verwundet. Seine Frau Lydia (vom 
Rathaus in Zawodzie) zog nach dem Kriege 
.nit drei Söhnen nach den USA, Theo blieb 
.n Deutschland. Seine drei Söhne sind Offi- 
“%ere in der amerikanischen Armee und 
sämpfen heute in Vietnam, Wystrach be- 
rieb in Köln im Zentrum der Stadt mit 
jeiner Mitarbeiterin Gerda B. ein gut flo- 
jerendes Geschäft. Gerda B. pflegte ihn 
‚uch während seiner langen Krankheit. 
Magenkrebs). Sie arrangierte auch ein wür- 
‚iges Begräbnis. U. a, gab ihm auch unser 
<attowitzer Jugendfreund von der Grün- 
straße, Dipl.-Arch, Gustav Steuer, das 
letzte Geleit, Möge unserem Teddy Wystrach 
lie Kölner Erde nicht schwer werden, Theo 
war ein guter, hilfsbereiter Mensch. Er 
iachte oft an seine oberschlesische Heimat 
Zn an seine schöne Viktoriastraße in Katto- 
NitZ. 
unserer Leser 
iortselbst in der Bielschowitzer Str. 8 wohn- 
ajaft gewesen, bekannt waren, Frau Anna 
Ledwoch soll mit einer Familie Scheliga 
ıus Hindenburg verwandt sein, bei der sie 
ı:ıhre Kinder- und Jugendjahre verbracht hat. 
Mitteilungen erbeten an „Unser Oberschle- 
;ien“, Druck- und Verlagshaus Chmielorz, 
200 Wiesbaden, Wilhelmstr. 42. 
Die Veröffentlichungen von Jubiläen, 
Geburtstagen und Suchmeldungen erfol- 
zen für die Bezieher unserer Zeitung in 
ler Regel kostenlos. Wegen der erhöhten 
Aerstellungskosten muß aber für Bildver- 
öffentlichungen ein Beitrag gefordert 
werden. Im übrigen können freiwillige 
Spenden allen Veröffentlichungseinsen- 
lungen an die Redaktion beigelegt wer- 
den. 
Landsleute, Eure Familienanzeigen gehören auch in Eure Heimatzeitung!
	        

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Unser Oberschlesien. Senfkorn-Verl., 1951.
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