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Unser Oberschlesien (1967)

Bibliographic data

fullscreen: Unser Oberschlesien (1967)

Structure type:
Periodical
Collection:
Landsmannschaft der Oberschlesier
Title:
Unser Oberschlesien
Subtitle:
Organ der Landsmannschaft der Oberschlesier e.V., Bundesverband Bonn, Rh.
Place of publication:
Frankfurt, M.
Year of publication:
1951
Publisher:
Unser Oberschlesien

Physical location:
Bibliothek der Stiftung Haus Oberschlesien, Ratingen
Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=010038280
Structure type:
Periodical volume
Collection:
Landsmannschaft der Oberschlesier
Title:
Unser Oberschlesien
Subtitle:
Organ der Landsmannschaft der Oberschlesier e.V., Bundesverband Bonn, Rh.
Volume,Issue,Number:
1967
Place of publication:
Görlitz
Year of publication:
1951
Publisher:
Senfkorn-Verl.

Physical location:
Bibliothek der Stiftung Haus Oberschlesien, Ratingen
Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=010038280_1967

Periodical issue

Structure type:
Periodical issue
Title:
Januar 1967
Volume,Issue,Number:
2

Contents

Table of contents

  • Unser Oberschlesien
  • Unser Oberschlesien (1967)
  • Januar 1967 (1)
  • Januar 1967 (2)
  • Februar 1967 (3)
  • Februar 1967 (4)
  • März 1967 (5)
  • März 1967 (6)
  • April 1967 (7)
  • April 1967 (8)
  • Mai 1967 (9)
  • Mai 1967 (10)
  • Juni 1967 (11)
  • Juni 1967 (12)
  • Juli 1967 (13)
  • Juli 1967 (14)
  • August 1967 (15)
  • August 1967 (16)
  • September 1967 (17)
  • September 1967 (18)
  • Oktober 1967 (19)
  • Oktober 1967 (20)
  • November 1967 (21)
  • November 1967 (22)
  • Dezember 1967 (23)
  • Dezember 1967 (24)

Full text

Seite 2, Nr. 2 vom 19. Januar 1967 
nn um ” 
„Gut Gespräch kürzt den Weg 
Professor Dr. Wladyslaw Markie- 
vicz, Direktor des Posener Westinsti- 
utes, sprach unlängst ‚in Hamburg im 
Rahmen der „Neuen Gesellschaft“ zum 
Thema „Besiedelung der Westgebiete“. 
är „bewies“ den ‚anwesenden Bundes- 
yürgern, daß sie in Ostdeutschland nichts 
nehr zu suchen hätten, dieweil nach 
nehr als 20 Jahren zwischenzeitlich das 
jeutsche Blut, vornehmlich in den „ZTo- 
3en Städten“ ausgestorben sei. Viele 
Zahlen sollten den Ausführungen Gewicht 
verleihen, da ja die Deutschen bekannt- 
ich mit ‚statistischen Zahlen zu beein- 
irucken ‚sind, ; 
Zufällig gab’ es im Zuhörerkreise deut- 
ıche Fachkenner, denen die polnischen 
Statistiken : gleicherweise zur Verfügung 
stehen... Sie stellten gezielte Fragen, die 
immer häufiger mit beredtem Schweigen 
beantwortet wurden. Das machte Dun- 
kel- und ‚Kellermänner so nervös, daß 
sie ihrerseits die: unbequemen ‚ Frager 
mundtiot zu machen‘ trachteten. Fazit: 
Ein Gespräch . mit. 'ausgesprochenen Sy- 
;tempropagandisten aus Polen ist ungut 
ınd weist keinen Weg. 
Nun müssen uns die Polen schon zu- 
Silligen, daß wir uns nicht gern für düm- 
ner halten lassen als wir sind oder gar 
als sie, selbst sind. Es gibt bestimmte 
5olnische. Wissenchaftler, die, wie wir, 
Jas Einmaleins noch beherrschen. Der 
polnische Wirtschaftsexperte, Professor 
Ir. Alexander Bochenski, hat in der 
Warschauer Tageszeitung „Slowo Pow- 
‚echne“ Kritik geübt und ausgewiesen 
daß bei Verwendung „amtlicher“ polni- 
scher. Zahlen des Statistischen Haupt- 
amtes, die Hektarerträge für Weizen (18 
äz) und für Roggen (15 dz), multipliziert 
mit den, mit den genannten Getreidesor- 
ten bebauten ha-Flächen, eine Ernte vor. 
rund 3 Millionen Tonnen Weizen und 
rund 7,3 Millionen Tonnen Roggen er- 
zeben sollten, daß aber die in den Müh- 
len vermahlenen Mengen .nur 2—3 Mil- 
lionen Tonnen Roggen und etwa eine 
Million Tonnen Weizen ergäben, Mit Iro- 
ıie. weist Professor Dr. Bochenski den 
Einwurf zurück, die riesigen Differenz- 
mengen seien unter der Hand oder auf 
‚Handmühlen vermahlen“. Die Polen 
ıennen ihr statistisches Jahrbuch selbst 
‚Das ‘ blaue Märchenbuch“. Wir gehen 
Jmgekehrt mit ihnen darin völlig einig 
— nur fragen wir: „Sind die westdeut- 
schen Polophilen ihrerseits wirklich so 
nirnverbrannt, daß bei ihnen 2 mal i 
nur Donnerstag und ‚Gespräche‘ ergibt, 
der sind sie vielleicht ganz. einfach be- 
wußte ‚oder unbewußte Propagandisten 
jer. kommunistischen Sache?“ 
U ar x N 
„Eine ständige reale Gefahr 
Polnische Furcht vor Annäherung 
Bonn-—Moskau 
(hvp) Im Zentralorgan der polnischen 
Imigration in Großbritannien, dem Lon- 
doner „Dziennik Polski“, befaßte sich der 
axilpolnische Publizist W. A. Zbyszewski. 
nit der Frage,.öb die neue Bundesregie- 
rung um eine Verbesserung des deutsch. 
sowjetischen‘ Verhältnisses bemüht sein 
werde, und. kömmf dabei zu dem Ergeb- 
ıis, daß.eine saiche politische.Entwicklung 
inter. dem. Gesichtspunkt ‚der _ polnischen 
Interessen „eine ständige reale“ Gefahr“ 
jarstelle. Reisen etwa französischer Poli- 
üiker nach Moskau seieh. keineswegs’ „be- 
irohlich“, wohl aber Besuche führender 
jeutscher Politiker im Kreml, da sich 
jaraus „ein Komplott mit den Sowjets“ 
»rgeben könnte. Zbyszewski meint jedoch, 
jaß die führenden CDU/CSU-Politiker 
aicht bereit sein dürften, nach Moskau zu 
‚eisen, und solange das nicht erfolge; 
verde „das Schlimmste vermieden“. In 
ler. Bundesrepublik Deutschland könne 
ıllein. die FDP als „russophil“ gelten, 
neint Zbyszewski in seinem Artikel, der 
lie polnische Besorgnis darüber zum 
Ausdruck bringt, daß es im Zusammen- 
ıange mit einer deutsch-sowjetischen Ent- 
;pannung zu einer Regelung des Deutsch. 
andproblems kommen könnte. 
= m . an w 
ebhafte Diskussion um das Schütz-Intervie w 
Sudetendeutsche Kritik an der Erklärung von Bundeskanzler Kiesinger zum Münchener Abkommen 
sitz geführt hat, schied auf eigenen 
Wunsch aus Alters- und Gesundheitsgrün- 
len aus dem Vorstand aus. Die Mitglie- 
lerversammlung wählte ihn zum Ehren- 
'orsitzenden. 
Der Konvent nahm ferner Berichte über 
lie bisherige Arbeit des Ausschusses zur 
veiteren Erörterung der Ostdenkschrift 
’er EKD und ‚des Religionspädagogischen 
ıusschusses des Ostkirchenausschusses 
mtgegen. Arbeitsberichte erstatteten fer- 
ıer das Hilfskomitee der Evangelischen 
„‚andeskirche aus Jugoslawien, der Kon- 
rent evangelischer Gemeinden aus Pom- 
nern und die Gemeinschaft evangelischer 
judetendeutscher. 
(mid) In einem Interview mit dem „Echo 
ler. Zeit“ hat. das Präsidialmitglied des 
Sudetendeutschen Rates und Vorstands- 
nitglied der. Sudetendeutschen Lands- 
mnannschaft, Staatsminister. a. D. Hans 
jchütz, der in der’ Regierungserklä- 
ung von Bundeskanzler Kiesinger 
‚usgesprochenen These widersprochen, daß 
jas Münchener Abkommen unter Zwang 
‚ustande gekommen sei, Diese These sei 
ür die Begründung einer Ungültigkeit 
inhaltbar, da auch die Verträge von 
Versailles, St. Germain, Trianon und viele 
ındere völkerrechtlich als gültige Abkom- 
nen betrachtet werden, obwohl sie unter 
otalem Zwang  zustandegekommen 
jeien. Auch die Feststellung, daß Hitler 
las Münchener Abkommen zerrissen habe 
‚önne nicht akzeptiert werden, da bei 
A+nwendung dieses Grundsatzes dann auch 
tein Konkordat ‚mehr bestünde, Schütz 
neinte, daß es Aufgabe der Regierungen 
ei, Verträge, die fraglich erscheinen, zvU 
'evidieren und zu überprüfen, 
In dem Interview, das inzwischen nicht 
‚ur in der Bundesrepublik größte Auf- 
nerksamkeit erregt hat, vertritt Schütz 
ie Meinung, daß eine Versöhnung mit 
‚er Tschechoslowakei zuletzt nur mög- 
ich sei, wenn der redliche Versuch einer 
Viedergutmachung auch des 
IJnrechts an den Deutschen 
‚us den. böhmischen Ländern nicht unter- 
Neibt. Denn das bittere Leid und das Un- 
echt, das den Tschechen durch die von 
Iitler inszenierte Zerstörung ihres Staa- 
es zugefügt wurde, sei bereits durch das 
Viedererstehen der Tschechoslowakei gut- 
emacht worden. . 
Zu den schärfsten Reaktionen auf die 
\usführungen von Staatsminister a, D. 
Ians Schütz gehört die Äußerung des 
)PD-Bundestagsabgeordneten Dr. Klaus 
’eter Schulz, der der Deutsche Presse- 
\gentur erklärte, daß die Logik des Herrn 
‚chütz „Erpressung ist kein Zwang“ Par- 
ament und Regierung veranlassen sollte. 
lie Tätigkeit der Vertriebenenverbände 
ndlich auf innere und caritative Auf- 
saben zu beschränken und damit die 
leutsche Außenpolitik von einem Mühl 
tein der Ressentiments und der Fehlein- 
chätzungen zu befreien, 
Diese Äußerungen und ähnliche des 
‚PD-Abgeordneten Dr. Hans Ils und des 
5DU-Abgeordneten Blumenfeld, haben 
len amtierenden Präsidenten des BAdV, 
Ielmut Gossing, :veranlaßt, solche 
)arstellungen als „töricht, provokatorisch. 
ınd den deutschen Interessen 
ls überaus abträglich“ zu be- 
‚,eichnen. Der Bund der Vertriebenen er- 
warte, daß sich die SPD von dieser. un- 
jualifizierten Äußerung nicht nur distan- 
iere, sondern auch prüfe, ob derartige 
\nsinnen noch mit den demokratischen 
irundsätzen der Partei zu vereinbaren 
eien. 
Scharf zurückgewiesen hat die Äuße- 
ungen des SPD-Abgeordneten Schulz, 
'er sich- schon wiederholt. mit. seinen Dar- 
tellungen . und. Forderungen in . Wider- 
pruch zu. der, Haltung: der. SPD-Führung 
esetzt hat, auch der CDU-Abgeordnete 
stingl, der ausdrücklich auf den Ge- 
ensatz. zu. den. Feststellungen des stell- 
/ertretenden SPD-Vorsitzenden Herbert 
Wehner hinwies und auf die Erklärun- 
‚en der SPD, daß Abmachungen über die 
lechte der Vertriebenen nicht hinter de- 
en Rücken getroffen werden dürfte. 
Gegen eine Preisgabe unserer klaren 
lechtsansprüche, gegen Pessimismus. und 
Nunschdenken wandte. sich der Sprecher 
ler Landsmannschaft Ostpreußen, Rein- 
hold Rehs (MdB), in einem Interview 
nit Wilhelm Matzel vom Westdeutschen 
Rundfunk, das am 31. Dezember in der 
jendung „Alte und neue Heimat“ ver- 
‚reitet wurde, In diesem‘ Gespräch zog 
kieinhold Rehs eine Bilanz der Ereignisse 
les‘ vergangenen Jahres und nahm zu 
»ntscheidenden Punkten der Regierungs- 
rklärung Stellung. Zur Frage des Mün- 
hener Abkommens präzisierte Reinhold 
tehs nachdrücklichst die Haltung der SPD 
ınd wies darauf hin, daß die Tschechen 
‚ach 1918 den Sudetendeutschen das von 
hnen selbst in Anspruch genommene 
selbstbestimmungsrecht versagt und damit 
lie Spannungen ausgelöst hätten, die zu 
jen Entwicklungen bis 1938 geführt haben 
DJO zu Ostkontakten 
dod. Zur Frage der offiziellen Kontakt- 
‚ufnahme zwischen den Jugendverbänden 
ler Bundesrepublik Deutschland und den 
Staatsjugend-Organisationen der kommu- 
istisch regierten europäischen Länder 
at die Bundesführung der DJO festge- 
tellt, daß diese Frage zunehmend an Be 
leutung verliert. Die Einzelreisen in die- 
e Länder würden es nunmehr. ermög- 
ichen, einen persönlichen Kontakt zu der 
ungen Menschen hinter dem Eisernen 
Vorhang aufzunehmen. 
Die DJO hat ihre Absicht bekräftigt, 
»ine Verständigung mit den Völkern auch 
les ostmitteleuropäischen Raumes anzu- 
itreben; Zu diesem Zweck will sie ihre 
7zon den Staatsijugend-Verbänden unab- 
ıängigen Beziehungen zu jungen Men- 
schen verstärken, um die bisher geschaf- 
fenen Voraussetzungen für ein Europa 
ler Partnerschaft weiter auszubauen 
Prof. Kruska neuer Vorsitzender 
dod. Zum neuen Vorsitzenden des Kon- 
vents der Zerstreuten evangelischen Ost- 
sirchen wurde Professor Lic. Harald 
<ruska, Berlin, gewählt. Zu ‚seinem 
stellvertreter wurde von der Mitglieder- 
J/ersammlung des Konvents Regierungs: 
lirektor Dr.. Gerhard Lippky; Kiel 
dJestimmt. Der bisherige Vorsitzende, Kir- 
henpräsident a. D. Franz Hamm, Bad 
Godesberg, der :seit der Gründung des 
Convents sechzehn Jahre lang den Vor- 
Warschau erörtert Verzichtpolitik 
Diskussion über Kiesingers Kurs in der polnischen Presse 
(hvp) In der polnischen Presse wird — 
ffensichtlich auf Weisung Warschaus — 
lie Frage erörtert, ob die neue Bundes- 
egierung in der Oder-Neiße-Frage einen 
r‚erzichtpokitischen Kurs einschlagen werde 
»ler nicht. Die Parteizeitung „Gazeta 
Robotnicza“ schrieb hierzu, infolge der 
ildung einer Regierung der Großen Koa- 
ition in Bonn. sei es nunmehr „theore- 
isch“ möglich, daß die Bundesregierung 
je. Oder-Neiße-Linie anerkennen würde; 
lenn. sie brauche. weder zu befürchten, 
laß Wählerstimmen von der einen zur an- 
leren Partei überwechselten, noch brauche 
de: angesichts ihrer großen Mehrheit im 
zZundestag. die. Kritik der Abgeordneten 
u scheuen. Das aber seinen eben nur 
theoretische Möglichkeiten“. In der Wirk. 
’chkeit : —. so ‚erklärte die „Gazeta“ — 
vürden wohl. die Unionsparteien gleicher. 
naßen. wie die SPD sich um ein Zusam- 
nenwirken in dem Sinne: bemühen, daß 
‚jeide Partner der Großen Koalition „von 
Hesern Aussichten und Möglichkeiten kei- 
jen : Gebrauch. machen. werden“, Die Zu- 
cunft- werde zeigen,. welche: Politik die 
Jundesregierung ‚in- der Praxis betreiben 
zePden T sam seyn m me * 
Die exilpolnische Presse in London zii 
%iert Stimmen britischer Zeitungen zur 
Jrage. der künftigen Ostpolitik Bonns, 
n denen die Erwartung zum Ausdruck 
jebracht worden ist, daß die Bundesregie- 
‘ung die Oder-Neiße-Linie nunmehr an- 
»rkennen „könnte“, weil sie angesichts 
hrer ‚großen Parlamentsmehrheit nicht 
nehr auf die Wählermeinung Rücksicht 
m nehmen brauche. So wird u. a, die 
Aeinung des liberalen „Observer“ wie- 
lergegeben, daß die beiden Partner der 
‚Großen Koalition“ in dieser Hinsicht eine 
‚gemeinsame Aktion“ unternehmen könn- 
ten, weil sie — zusammen — stark genug 
seien, um „Angriffe“ abzuweisen, Auch 
ler „Daily Tlegraph“ habe zum Ausdruck 
zebracht, -daß die Regierung der Großen 
Koalition „solche: Probleme wie die Oder- 
Veiße-Frage...von der Stelle bringen 
zönnte“. 
Schmöhschriftgeren Wyszinski 
Wie DZIENNIK POLSKI in London be- 
ichtet, ist in Polen ein Buch mit dem Titel 
‚Quousque ;tandem Cardinale?“ erschienen, 
las eine: Schmähschrift gegen Kardinal 
Vyszynski darstellt und von einem. „Spe= 
‚jalisten für Kirchenfragen“ geschrieben 
vurde, Die kommunistische ... Zeitung 
5ZTANDAR MLODYCH veröffentlichte 
»ine sehr ausführliche Besprechung diese: 
3uches, Es fällt auf, daß die Veröffent 
ichung mit dem 10. Jahrestag der Befrei- 
ıng des Kardinals aus dem Gefängnis im 
Jakre 1956 zusammenfällt. In dieser Schrift 
vird Kardinal Wyszynski als arroganter 
\utokrat und Despot dargestellt: „Die 
ügnerische Demagogie des Kardinals 
tennt keine Grenzen“, heißt es dort u.a. 
Vach Meinung des Autors hat der Primas 
lie Millenniumsfeier dazu benutzt, eine 
Campagne gegen die polnische Volksdemo- 
zratie zu führen. „In Predigten fälscht der 
>rimas die Tatsachen, Manchmal posiert 
ır als Führer des Volkes und manchmal 
etzt er die Dornenkrone auf. Er schmäht 
alle: Die Regierung, die Partei, die sozia- 
en Organisationen, die Wissenschaft, das 
zerichtswesen, die Institutionen der Fa- 
nilie, die Verfasser und das Recht.“ 
Warschau unterstützt die Vietcong 
<hvp) Die polnische Regierung, die „Ver. 
Anigte Polnische Arbeiterpartei“ und das 
zanze polnische Volk würden dem „Volk 
von Vietnam in seinem Kampfe gegen 
lien amerikanischen Imperalismus weiter- 
ın volle Unterstützung gewähren“ er- 
SE . 
U di { ER m’ L E un ; 
m die fragwürdige Luns-Erklärung 
Eine Stellungnahme der Bundesregierung wird erwartet: 
(hvp) Die Erklärung des niederländi- nehr Nicht-Anerkennung . von. Annexio- 
chen Außenministers Luns, daß er „keine en sowie der Massenaustreibung als Mit. 
3Zedenken“ gegenüber einer Anerkennung tel der Politik geht“, u 
ler Oder-Neiße-Linie als pol- Zwar sei einzuräumen, daß. die Regie 
üsch-deutscher Grenze hege, ist in poli- rung der Niederlande mit dieser Erklä- 
ischen Kreisen der Bundeshauptstadt rung ihres Außenministers „keineswegs 
‚mit starkem Befremden“ zur Kenntnis eine de jure-Anerkennung der Oder-Nei- 
zjenommen worden. Allgemein wird eS ße-Linie vorgenommen hat“, wohl aber 
‘ür erforderlich gehalten, daß die Bun- sei eine „amtliche Meinung geäußert wor- 
lesregierung hierzu nachdrücklich Stel- len, die im klaren Widerspruch zu den 
ung nimmt, .„zumal in der von Bundes- [nteressen eines mit den Niederlanden 
:anzler Dr, Kiesinger im Bundestag ver- verbündeten Landes, nämlich der Bun- 
esenen Regierungserklärung deutlich ge- lesrepublik Deutschland, steht“. Dies sei 
ug — wenn auch in diplomatischer Form offensichtlich auch darauf zurückzufüh- 
— festgestellt worden ist, daß die Volks- en, daß die Bereitschaft der neuen Bun- 
'‚epublik Polen nicht über eine inter+ lesregierung, nach bestem Vermögen zu 
ıational angerkannte Westgrenze verfügt :iner Entspannung in Europa beizutragen, 
ınd daß allein eine gesamtdeutsche Regie. ıls Neigung zu einem Verzicht auf ent- 
‚ung befugt ist, über die Oder-Neiße-Fra- ‚cheidend wichtige Rechtsansprüche in der 
je zuverhandeln.“ Es sei „wahrhaft er- Jeutschlandfrage mißverstanden worden 
‚taunlich, daß Außenminister Luns dort st.“ Die Bundesregierung sei nun gehal- 
eine Bedenken hat, wo es zugleich um en. „eine derartige irrige ‘Beurteilung 
‘as Problem der Anerkennung oder viel» .hrer Politik richtigzustellen.“ - 
Im polnischen Gefängnis Selbstmord 
/erüht. Selbstmord begangen hat in einem 
»olnischen Gefängnis der frühere Polizei- 
;hef und Befehlshaber der SS-Truppen 
im Abschnitt Warschau, der 68 Jahre alte 
5S-General Paul Otto Geibel. Er war 
‚u lebenslangem Zuchthaus verurteilt 
vorden, weil er an der Niederschlagung 
jes Warschauer Aufstandes mitgewirkt 
ınd angeblich Massenerschießungen be: 
(oOhlen haben soll. 
Kaisers Geburtstag in Ratibor 
r i ib 
Die nationalen Feiertage unserer Jugend: 27. Januar und Sedantag am 2. September 
ar mit klopfendem Herzen an den Kaiser 
ind bat um die erforderlichen Bücher. Er 
.atte uns nichts davon erzählt: nun aber 
trömte die „kaiserliche Gnade“ in sein 
zemüt und brachte durch die Post dicke 
uristische Bände in der erforderlichen 
jahl +. . . 
Mein Bruder war nie ein Hurrapatriot, 
‚ber-man sah es seinem Gesicht und den 
trahlenden Augen besonders an Kaisers 
zeburtstag an, daß diese Gnade doch Ein- 
ruck. auf ihn gemacht hat. 
Zu jener Zeit standen in Ratibor ein 
3atl. des Inf, Reg. 62, also ein „Katsch- 
narek-Regiment“,' Die Kaserne war um 
900 erbaut am Ausgang der Troppauer 
‚traße. Das Kasernentor war belagert von 
;ahlreichen Frauen und älteren‘ Männern; 
venn das damals so schmackhafte und 
esunde Kommisbrot an die Mannschaften 
verteilt wurde, und diese, falls sie nicht 
larauf angewiesen waren, es gegen weni. 
'e Pfennige an die „Torhüter beiderlei 
3eschlechts verscheuerten“! Für uns zu- 
aus war es ein Leckerbissen, der mit 
suter Butter geschmiert und entsprechen- 
Jen Wurstbeilagen ausgestattet; besser 
mundete,; als Torte oder Kuchen! Und 
manchmal gab es fast eine kleine Rauferei 
ım die köstliche Soldatengabe. 
Nun waren diese festlichen Tage ange- 
:ommen: schon am Abend vorher als der 
Große Zapfenstreich“ durch Ratibor mar- 
‚chierte, gab es in der ganzen Stadt eine 
tolle Aufregung: allea war auf den Bet- 
ıen. Girlanden wurden gezogen an den 
Aäuserfassaden entlang oder auch von 
;traßenseite zu der anderen. Hohe Ma- 
iten erfuhren ihre Aufrichtung, und am 
Vorgen darauf flatterten hoch im Wind 
‚lie Fahnen Schwarz-Weiß-Rot! An vielen 
Aäusern kannte: man hesondere Bilder 
ınd Embleme der Monarchie sehen, vor 
ıllem „S.' M.“; der voller Majestät „auf 
jein Volk“ herunterblickte, Hinter schön 
Irapierten Schaufenstern blickte der Lan- 
iesvater auf das geschäftige Treiben: in 
jeinen Augen war nichts zu lesen, daß 
» mit diesen‘ Aufzügen bald zu Ende 
ng. 
Und bald war die Zeit zur Festparade 
jekommen, Schwarzbefrackte Herren, Da- 
nen in ellenlangen Kleidern und mit 
nächtigen Hüten — man nannte sie wohl 
lamals „Wagenräder“, etwa vergleichbar 
len Schwungrädern einer Schnellzuglok! 
— Aber das fesselte damals nicht so sehr 
ıns Pimpfe, als vielmehr das preußisch- 
lau unserer 62er, die nun bald anmar- 
chierten. An der Spitze Oberstleutnant 
Aeinardus und Hauptmann Ban- 
ıert, dessen Sohn mit mir zusammen 
lie Schulbank auf dem Pennal. in der 
‚ungfernstraße drückte. Hauptmann Ban- 
ıert wohnte auf der Schrammstraße, dem 
Notburgaheim gegenüber. In seiner Woh: 
ıung war das „Sanctissimum der Truppe“ 
lie Fahne,. unterbracht, die mit klin- 
jendem Spiel am Vorabend der genannter 
Feste abgeholt wurde. Ein besonderes Ge- 
jräge wurde dem Vorabend des Kaiser- 
seburtstags dadurch gegeben, daß ie 
*ahne von Hauptmann Bannert in le 
zarnison abgeholt wurde. In meiner da- 
nals recht kindlichen Phantasie malte ich 
nir die Bilder aus, wie es ware, wenn 
&h als Bataillonskommandeur mit im 
Spiel wäre! Und zu Hause versuchte ich 
iesen Fackelzug nachzumachen mit 
nem schwarz lakierten Papphelm auf 
ıem Kopf und einer Pappattrappe um 
len „kühnen Heldenbusen“, hinten mit 
3ändchen zusammengehalten, die freilich 
yald rissen! An der Seite „blitzte“ ein Holz- 
legen aus eigenem Fabrikat, Und um die 
'prühenden Funken der Fackeln wenig- 
tens in etwa zu imitieren, nahm ich Pan- 
offeln, Haus. und andere Schuhe leichte- 
‚en Kalibers und warf sie hinter mir her. 
eine gute Mutter hatte. das rechte Ver. 
ständnis für diese „Kriegsspiele“ ihres 
Nesthäkchens und machte frohe Miene. 
Jbwohl hier und da so manches Porzel- 
‚an bei „meinen“ sprühenden Fackeln zu- 
zrunde ging! 
Nur einer fehlte mir: der- Musikmeister 
Xuske, der damals die Bataillonskapelle 
n Ratibor leitete. Aber der konnte ja 
auch kein Porzellan zerschlagen! Heut er- 
scheint uns dies alles ein wenig lächerlich, 
äamals aber war es uns — und nicht zu- 
letzt mir — bitterer Ernst! Irgendwo in 
der Stadt — ich weiß es nicht mehr wo! 
— nahm die „kleine Generalität“ der Gar- 
aison die zackige und schneidige Parade 
«b! Wehe dem Muskoten, der dabei mit 
ainer Minusnote auffiel! ; . 
Beim zackigen Präsentiermarsch flogen 
yur so die Knobelbecher der Soldaten, zu 
jenen sich dann auch noch eine Schwa- 
iron der „grünen Husaren“, der „Laub- 
:rösche“ hinzugesellte, die damals eben- 
'alls im Ratibor standen, Ihr Chef war 
Rittmeister von Mannstein, der die 
3. Eskadron des Husaren-Regiments „Graf 
‚on Götzen“, 2, Schlesisches Nr. 6, kom- 
nandierte.‘ XEtatsmäßiger Wachtmeister 
war damals Karl Hentschel, später 
Schloßverwalter des Herzogs von Ratibor 
n Schloß Ratibor. . . 
In ehrfurchtvoller Entfernung von den 
Dffizieren standen die Angehörigen der 
‚misera plebs“, Herren und Damen der 
nesellschaft, die Vertreter der. Konfes- 
äonen,. und sonstige Honoratioren! 
Aus war es nırnmehr mit der‘ Auf- 
v,egung: die Soldaten zogen zu ihren Ka- 
sernen; die Damen und Herren der Ge- 
sellschaft begaben sich zu den verschiede- 
en „Festivitäten“, zu denen sie nach 
Rang und Klasse eingeladen waren. Und 
ım ‘Abend gab es für alle ohne Unter- 
schied des Ranges und der Stellung stets 
ine frohe Kneiperei, Die Husaren feier« 
en im Schloßgarten, die 62er bei Lex. 
m Wilhelmsgarten oder bei Kaul 
UNSER OBERSCHLESIEN 
CA | 
Die wahrheit ist unangenehm 
„Empörung“ über die Darstellung- 
der Austreibungen 
(hvp) Die amerika-polnische Zeitung 
Dziennik Zwiazkowy“ polemisierte aufs 
chärfste gegen das im Pariser Verlag 
‚Le Table Ronde“ erschienene zeitge- 
;chichtliche Werk „Die Russen 
tommen“ des französischen Autors 
3ernhard George, in dem u a, auch die 
Aassenaustreibung der ostdeutschen Be- 
‚ölkerung aus ihrer Heimat wahrheits- 
setreu dargestellt wird. Besonders „em- 
Jört“ zeigte sich das polnischsprachige 
3latt darüber, daß George die in der 
Zeit der Flucht und Austreibungen von 
>olen an Ostdeutschen began- 
‚;‚enen Grausamkeiten und Un- 
aten schildert, wobei er auch Zeugenaus- 
‚sagen von Heimatvertriebenen angeführt 
jat. George habe sich überdies zum 
WVortführer der „These“ gemacht, daß die 
)der-Neiße-Gebiete deutsches Land 
‚eien, welches die Polen geraubt hätten, 
ınd er habe außerdem „für die polnischen 
jtädte deutsche Ortsbezeichnungen ver- 
vendet“, Es handele sich, so behauptet 
ler „Dziennik Zwiazkowy“, um ein „un- 
inniges Buch“. 
£lärte der stellvertretende Vorsitzende- 
Jer polnischen „Nationalen Einheitsfront“, 
{, Loga-Sowinski, dem Vertreter der Viet- 
song-Partisanen in Süd-Vietnam, Tran 
Van Tu, der in der polnischen Haupt- 
itadt sein „Beglaubigungsschreiben“ über. 
;eichte, Er wurde als „Ständiger Ver- 
‚;reter der Nationalen Befreiungsfront 
Süd-Vietnams“ bezeichnet, Tran Van Tu 
yrachte den „Dank des süd-vietnamesi- 
schen Volkes“ für die Hilfe der Volks- 
republik Polen zum Ausdruck. 
Waldgürtel um Industriegebiet 
jon. Ein über 30 000 ha großer „parkarti- 
ger Wald“ soll bis 1980 um 14 Städte des 
oberschlesischen Bergbauge- 
bietes entstehen, meldet die Stettiner 
Zeitung „Glos Szezecinski“. Der „inten- 
ive Grünstreifen“ soll die Bevölkerung 
ror den „gesundheitsschädlichen Abgasen 
ler Industrie“ schützen. Diese „grüne In- 
vestition“ werde über 300 Millionen Zloty 
zosten. Bei der Anlegung des Waldgürtels 
;jollen vorhandene Wälder miteinander 
turch Neuaufforstungen verbunden und 
‚omit in den geplanten Waldring einbe- 
‚ogen werden. 
NE 
Organ der Leadsmanaschaft ee der Oberschlasier 8, V. 
Einzige oberschlesisihe Zeitung Im Bundesgebiet 
Ierausgeber: Die Landsmannschaft. der 
)berschlesier e, V., Bundesverband Bonn 
1. Rhein, Kaiserstr. 173 — Verantwortlich für 
len Gesamtinhalt: J. K.. Gorzolla in Wies- 
‚aden, Herausgeber der „Bielitz-Bialer Bes- 
xidenbriefe, der Kreisblätter für Groß- 
Strehlitz, Loben-Guttentag, Rosenberg 0/S, 
jowie des‘ „Königshütter Heimatblattes“; des 
‚Laurahütter Heimatblattes“ des „Tarnowit- 
jer Kreisblattes“ des Hindenburger Heimat- 
»riefes“ des „Neuen oberschlesischen Wanjz; 
lerers“ und der „Qppelner Zeitung”. Erwin 
’hmielorz, Wiesbaden, Wilhelmstr. 42. v7 
schriftleitun g : „Unser Oberschlesien“: 
3gon Maschler, Wiesbaden, Wilhelm- 
Jauff-Straße 8, Telefon 43349, 
Verlag; Druck- und Verlagshaus Chmielorz, 
Viesbaden, Wilhelmstraße 42, Telefon 396 71, 
"ernschreiber: WBN 04-186 648. 
’ostscheckkonto: 74% Frankfurt am Main, 
)ruck:. Pressehaus Geisel Nachf., Wiesbaden, 
Jahnhofstraße 33. Telefon 37 20 81-83. = 
Unser Oberschlesien“ erscheint zweimal im 
Monat. Bezugspreis beim Bezug im Post- 
jeitungsdienst monatl. 2,20 DM einschließlich 
0 Pf. Beförderungs- und Vermittlungs- 
jebühr im Streifbandbezug monatl. 2,20 DM 
Minschließlich Porto und Versandkosten. 
Zur Zeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 3. — 
\rtikel, die mit dem Namen des Verfassers 
)der seinen Initialen gezeichnet sind, stellen 
lie Meinung des Autors dar, nicht aber un- 
yedingt die Meinung des Verlages und der 
tedaktion. Unverlangt eingesandte Manu- 
kripte können nur Zzurückgesandt werden, 
venn Rückporto beiliegt. Bei Störung durch 
ıöhere Gewalt keine Ersatzansprüche, 
\nzeigenverwaltung beim Verlag in 
Viesbaden, Wilhelmstraße 42. vr 
OR 
Redaktionsschluß für die nächste 
Ausgabe ist der 23. Januar 1967 
Aber auch in den Schulen, vor allem in 
Jen Gymnasien wurde des „Allergnädig- 
sten Herrn“ würdig gedacht, Entweder 
ler Direktor oder einer der mehr oder 
weniger hierzu befähigten Lehrkräfte 
wurden zu einem Vortrag „engagiert“. 
Es wurde viel getrunken, noch mehr ge- 
redet; getanzt, geliebt, gescherzt und ge- 
ıchwitzt! Und mancher deutscher Reiters- 
nann hat dort den Trunk sich abgetan — 
s zum nächsten Mal! — 
Ich weiß nicht, ob Wilhelm II. so arg 
»% se gewesen wäre über dieses Treiben; 
jenn schließlich und endlich war es ja 
‚Sein Ehrentag!“ . . . 
Josef. Mosler. Hannover 
. a 
Preußens „Geburtsstadt 
Vor 550 Jahren, am 168, ‘April 1417, zur 
seit des ersten und einzigen Kirchen- 
tonzils auf: deutschem Boden, . belehnte 
ırkundlich König Sigismund auf dem 
fonstanzer Obermarkt den Nürnberger 
3urggrafen Friedrich ‚von Zollern mit 
jer Mark Brandenburg. Das ‚war. die 
zeburtsstunde des späteren Königreichs 
Preußen; sie schlug in der Stadt Kon- 
tanz am Bodensee und Rhein. 
Heimatsendungen des’ Süddeutschen 
Rundfunks im Monat Februar 
Mi., 1. 2.1967, 11.30—11.55,, MW und UKW f: 
3chymanowitz . eder Die ganze Seligkeit. 
Sgon H, Rakette liest aus seinem oberschle- 
;jischen Roman. a 
Mi., 8, 2, 1967, 11.30—11.55, MW und UKW I: 
setreue wie gold. Aussprüche über Pom- 
nern, gesammelt von Gerd Lüpke, - 
Mi., 15, 2. 1967, 11.30—11.55, MW und UKW I: 
Die Donau fließt und wieder fließt... 
donauschwäbische Literatur von Lenau. bis 
‚ur Gegenwart, Man. Bernhard Ohsam. 
Sa., 25. 2, 1967, 11.30—11.55, MW. und. UKW I: 
Zwischen Stettin und Szczecin. Gestern und 
heute in einer pommerschen Stadt, Man. 
1ans-Ulrich Engel. -
	        

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Unser Oberschlesien. Senfkorn-Verl., 1951.
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