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15. Jahrgang (1878)

Bibliographic data

fullscreen: 15. Jahrgang (1878)

Structure type:
Periodical
Collection:
Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven
Title:
Hansa : Schiffahrt, Schiffbau, Häfen
Subtitle:
Schiffahrt, Schiffbau, Häfen
Place of publication:
Hamburg

Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=722238312
Structure type:
Periodical volume
Collection:
Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven
URN:
urn:nbn:de:gbv:601-215
Title:
15. Jahrgang
Volume,Issue,Number:
1878

Shelfmark:
online
Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=72223831215

Periodical issue

Structure type:
Periodical issue
Title:
Februar
Volume,Issue,Number:
2

Contents

Table of contents

  • Hansa : Schiffahrt, Schiffbau, Häfen
  • 15. Jahrgang (1878)
  • Overall index
  • Januar (1)
  • Februar (2)
  • März (3)
  • April (4)
  • Mai (5)
  • Juni (6)
  • Juli (7)
  • August (8)
  • September (9)
  • Oktober (10)
  • November (11)
  • Dezember (12)

Full text

A. Den Nil hinauf von Nord and Nordost aus. I. Die alte Zeit. 1. 1000 vor Christo und fr�her sollen Priester von Meroe der alten K�nigsstadt in Oberegypten die Gestaltung des Nilquellengebiets gekannt haben. 2. 1000 v. C h r . K�nig S a l o m o s Fahrt durch ph�nizische Seeleute ausgef�hrt nach der Ostk�ste Afrikas dem Goldlande Ophir 3. 700 v. Chr. unter K�nig Nechos Regierung umschiffen in 2 Jahren laut IIerodots Erz�hlung ph�ni- zische Seeleute ganz Afrika von Ost nach West. Vergl. B. 1. 4. Um den Beginn unserer Zeitrechnung kennt S t r a b o die Ostk�ste und das Suaheli Land bis Cap Rhaptum Delgado s�dlich Zanzibar von wo die Centraiseen am ehesten zu erreichen auch die M�ndung des von SO kommenden Sobat Flusses in den N i l in rund 9N. 31 0 Ost vergl. Karte. 5. 60 nachCh r. ersteordentlic hegeschicht- liche Erf orschungsreise zum Obern N i ldurch Kaiser Nero angeordnet brachte nach Flinius und Seneca die Kunde von der Sumpfregion des obern Nil9VjN. 1 N. der Pflanzenbarro des eingeengten Fahrwassers und einer eigent�mlichen erst von Schwcinfurth wieder entdeckten Meuschenrace vergl. No. 24. n�mlich der Zwergneger. 6. 100 n. Chr. Marinus von Tyrns weiss dass die grossen Binnenseen und die Nilquellen selber auf S�d- breite etwa auf Azania Zanzibar Breite 6 u S. tief im Innern des Erdthcils liegen. 7. 150 n. Chr. Claudius Ptolemaeus erz�hlt nach Berichten arabischer H�ndler von zwei grossen Seen als den Quellen des Nils und von schneebedeckten Bergen im Seengebietc Unyamwesi w�rtlich Mondland daher Mond- berge aus deren Schmelzwasser die Seen und der N i l sich speisen. Damit hat er gezeigt dass die Kunde der Alten eine fast v�llig zutreffende wenn auch allgemeine war. II. Die Zeit der Araber. 8. 1009 n. C h r . Nach langer Pause berichtet der arabische Geograph E d r i s i von arabischen Handels- niederlassungen l�ngst der Ostk�ste bis zum Zambesi- strome 1 9 S. und Cap Corrientes 24 u S. auch von der Mondinsel Madagascar sowie von der Verbreitung des Islam in Dar For 1510 N. 25 O. Karte und in Wadai 15 10 N. 20 c O. l�ngs dem Nordrande Centrai-Afrikas. 9. 1260 n. Chr. Entdeckung des Nyassa See 913 S. 35 O. durch Lief Ben Zaid von Zanzibar aus. III. Das Mittelalter. Nichts bekannt. Die Fahrten der Seev�lker bringen nur Aufschl�sse �ber K�stenpunkte. IV . Die neuere Zeit. 10. 1820 General v. Minutoli und die Gelehrten Hemprich Ehrenberg Ritter Prokesch von Osten durchforschten das mittlere Nilthal und R � p p e l l ganz besonders Abessinien. Letzterer veranlasst den Vicek�nig Mehemed A l i von Egypten Zwecks Ausdehnung seiner politischen Herrschaft und zur montanen Ausbeute des obern Nilthals drei verschiedene Expeditionen dahin zu entsenden. Dadurch der Character seiner Expeditionen bis in die neueste Zeit bestimmt. 11. 1837 erste Expedition des �sterreichischen Berg- ingenieurs Rosegger und des Botanikers Kotschy. Durchreisen von Chartum aus Kordofan 14 N. 31 O. besuchen die Goldw�schen des Tiragebirges 11N. 30O. zur�ck nach Chartum und nun den Blauen N i l Bahr el Asrak hinauf ins Sennaar 13N. 34u O. bis Fassogl 11N. 35u O. mit seinen Goldminen. Reiche Ausbeute an astronomischen Ortsbestimmungen magnetischen Mes- sungen Beschreibungen der V olksst�mme Thier- und Pflanzenwelt vollst�ndig verarbeitete Ueberblicke der durchreisten Gegenden nicht blos Erz�hlungen von Reise- Ii. Von den Syrten her durch die Sahara-W�ste von Nord und Nordwest aus. I. Die alte Zeit. 1. 470 v. Chr. dringt Hanno von Carthago aus durch die S�ulen des Herkules Strasse von Gibraltar bis zur GuineakUste nach Erz�hlungen Hcrodots. 2. 19 v. C h r . dringt L u c i u s B a i bus auf dem tripolitanischen Karavanenpfade bis Fezzan 25 N. 150. und. Ghadames vor. 3. 90 n. Chr. zieht Julius Materna von Tripoli aus bis zum S�drandc der Sahara nach Agysimba Sudan 10 N. Land der schwarzen bis dahin unbekannten Menschen. II. Die Zeit der Araber. 4. 1100 n . C h r . Beginn des Sklavenhandels durch muhamedanische H�ndler welche Sklaven aus dem Innern Agysimba auf die M�rkte von Fezzan und Tripoli schleppen. Handelseifersucht der Kaufleutc und die Furcht der Eingeborenen ersticken jede weitere Forschung auf Jahrhunderte. III. Die Zeit des Mittelalters. Beginn der neuern Zeit. 5. 1351 n. Chr. Die Florentiner Karte des Grafen Balde 11i Boni auf Marco Polos Berichte ge- st�tzt l�sst den N i l aus einem See in Inner-Afrika. und den westlich str�menden Niger ganz in der N�he des Nils aus einer Menge von Quellb�chen entstehen. 6. 1375 n. C h r . Karte catalauisches Wandge- m�lde der Gebr�der P i z i g a n i �ber die Negerreiche am Nigerfluss sie kennen die Karavanenpfade durch die westliche Sahara von Algerien nach der Oase Tuat von Fez nach Tuat und aus Marokko �ber Fez nach dem Sudan. Ihre Karte ist weit genauer als um 7. 1450 die Phantasiegebildc des A. Bianco Fra Mauro und Martin Beha im selbst auch als 8. 1630 die Karten von O. Dapper allen- falls sind 9. 1650 die Berichte des portugiesischen M�nchs Francesco Alvarez Uber den Lauf des blauen Nils und Abessynicn erw�hnenswerth. Dagegen bleiben Die Seefahrten der Portugiesen Holl�nder Engl�nder etc. seit dem 15. Jahrhundert unwesentlich f�r die Erforschung von Inner-Afrika. Es waren blosse K�stenfahrten. Jk 18 t3 IV . Die neuere Zeit. 10. 1799 durchreist Hornemann vergl. C. 3 aus Hildesheim die Oasen Siwah Fezzan die Reiche Wadai 13 N. 20u O. Bagirmi 11 N. 16 0. Bornu 12 N. 13u 0. den Tsad-See 13 N. 14 0. und das Innere des Sudan. R�ckkehr nach Tripolis. Muster- hafte Beschreibung der Bodennatur und Gew�chse. Barths Vorg�nger. Verschwindet spurlos um 1800 auf einer zweiten Reise nach Bornu. 11. 1824 erreichen Major Dcnham Clapperton Oudney Toole Tyrwitt den Tsadsee die M�ndung des Flusses Schari in denselben dringen den Schari hinauf bis Loggne 12 N . 15 0. 12. 1848 dringt Dr. Barth nach Kuka 12J N . 1 3 0. am Tsadsee erreicht den Binuefluss der in 7 N.und 7 0. in den Niger m�ndet verfolgt den westlichen Arm des Schari bis 10 N. und geht �stlich bis Massenja 11J N. 16 0. im Bagirmilande. H�rt hier von einem grossen Flusse dem Uelle als Fluss von Kubanda s. 4 N.. 27 0. 13. 1860 gelangt Dr. Vogel �ber Musgu 11 N . 15 0. zn den S�mpfen von Tuburi s�dlich 10 N . 15 0. dem westlichen Theil der grossen Boden- senkung welche das Hochland des eigentlichen Centrai- Afrika von dem Hochlande der Sahara trennt. Ist nach- her wie ebenfalls M. v. Bcurmann verschollen im Wadai-Lande 13u N. 20 O.

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